Bürgerwissenschaften (Citizen Science)

Als Bürgerwissenschaften (Citizen Science) bezeichnet man die aktive Beteiligung von Nicht-Wissenschaftlerinnen und Nicht-Wissenschaftlern an Forschungsprojekten. Diese ehrenamtlichen Unterstützer (oder auch Laien) nennt man heutzutage oft Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftler (Citizen Scientists). Idealerweise haben alle Beteiligten Vorteile: Die Teilnehmenden bekommen Informationen über interessante Themen und einen Einblick in den Forschungsprozess: Sie können lernen, wie Forschung funktioniert, d.h. mit welchen Methoden gearbeitet wird und wie die wissenschaftliche Vorgehensweise ist. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekommen Wissen aus der Gesellschaft. Mit den Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftlern können sie sowohl räumlich als auch zeitlich sehr große Datenmengen sammeln. Dies wäre alleine unmöglich. Bürgerwissenschaften machen Forschung verständlicher und „greifbarer“ für alle und kann die Akzeptanz von Forschungsthemen und -ergebnissen erhöhen.

Hier finden Sie bürgerwissenschaftliche Projekte: http://berlin.stadtwildtiere.de/info/berlin/mitmachen

Hier können Sie Tiere (Tierspuren, Nester, Baue, Kadaver...) melden: http://berlin.stadtwildtiere.de/beobachtung/eintragen

Contact: citizenscience@izw-berlin.de