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Das IZW forscht in den Bereichen Evolutionsbiologie
und -ökologie, Wildtiermedizin sowie Reproduktionsbiologie.
Die Experten untersuchen Säugetiere und Vögel in ihren
Wechselbeziehungen mit Mensch und biotischer wie abiotischer
Umwelt (Biotop, Nahrung, Krankheitserreger und Beutegreifer).
Hauptziel ist die Erforschung der Anpassungsleistungen
und -grenzen größerer Wildtiere und ihrer Rolle in naturnahen
und kulturnahen Ökosystemen. Schwerpunktregionen sind
Mitteleuropa, Ostasien, Ost- und südliches Afrika. Das
Institut legt besonderen Wert auf die interdisziplinäre
Zusammenarbeit von Biologen und Veterinärmedizinern
und setzt seine Forschungsziele durch Kooperationsprojekte
mit Schutzgebieten und Zoos in Europa, Afrika und Nordamerika
um.
Das IZW gehört zum Forschungsverbund Berlin. Es
hat knapp 150 Mitarbeiter und einen Etat von mehr
als 7,1 Millionen Euro. Im Forschungsverbund Berlin
(FVB) sind acht natur-, umwelt- und lebenswissenschaftlich
orientierte Institute zusammengeschlossen, die wissenschaftlich
eigenständig sind, aber im Rahmen einer einheitlichen
Rechtspersönlichkeit gemeinsame Interessen wahrnehmen.
Alle
Institute im FVB gehören zur Leibniz-Gemeinschaft.
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