Forschungsgruppe 1: Evolutionäre Ökologie
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Themen und Projekte

 

- Das Tüpfelhyänenprojekt (mehr)

Sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung werden im Langzeitprojekt zur evolutionären Ökologie der Tüpfelhyäne durch eine bahnbrechende Kombination von Feld- und Laborforschung verfolgt. Schlüssel dafür ist die sorgfältige Beobachtung individuell erkennbarer Tiere, die an ihrem einmaligen Tüpfelmuster identifiziert werden können, und die Dokumentation der individuellen Lebensgeschichte von mehreren hundert Hyänen vom jüngsten Kindesalter an.

- Chronoökologie (mehr)

Gegenstand der experimentellen und methodischen Arbeiten der Arbeitsgruppe Chronoökologie sind die Wechselwirkungen zwischen Wildtieren und ihrer Umwelt (Umwelt im Sinne v. Uexkülls), insbesondere hinsichtlich antropogener Einflüsse und Gefährdungen.

Freilebende Tiere sind Gefährdungen und Belastungen ausgesetzt. Diese wirken sowohl auf der Ebene von Arten als auch auf den Ebenen von Populationen, sozialen Gruppen und Individuen. Sie sind derzeit vor allem direkt oder indirekt durch menschliche Aktivitäten bedingt, woraus sich die Verpflichtung ableitet, solche Gefährdungen und Belastungen zu erkennen und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Für die Beurteilung des Zustandes von Individuen und Gruppen und für Prognosen können zeitliche und räumliche Muster genutzt werden. Die Suche nach Mustern in ökologischen Prozessen kann zur Erkennung von Einflußfaktoren und zur Vorhersage von Veränderungen genutzt werden (Harvey et al. 1983).Die Erkennung und Bewertung komplexer Muster in ökologischen Systemen wird als wichtige Ergänzung zur Erforschung kausaler Beziehungen gewertet, ihre Bedeutung und Leistungsfähigkeit wurde bisher eher unterschätzt (Lawton 1996, Wiener 1995). Die Analyse der räumlichen und zeitlichen Variabilität biologischer Prozesse sollte mehr zur Beschreibung von Belastungsvorgängen und zur Vorhersage ihrer Folgen eingesetzt werden (Green 1979). Dieser Ansatz folgt damit der Idee einer "predictive ecology" (Peters 1991) auf individueller Ebene.

Physiologische Strategien bei Nahrungserwerb und Nahrungsverarbeitung (mehr)

 

-  Das Sackflügelfledermaus-Projekt (mehr)

 

-  The European Bat Migration Project (mehr)

 

-  Nischenplastizität neotropischer Fledermäuse (mehr)

 

-  Nahrungsökologie und Stoffwechselphysiologie phytophager Fledermäuse (mehr)

 

-  Die Bedeutung von Duftstoffen bei der Partnerwahl und für die Sozialstruktur von Noctilio albiventris, der Kleinen Hasenmaulfledermaus (mehr)

 

-  Das Geparden-Projekt (mehr)

Durch die enge Zusammenarbeit von BiologInnen und TiermedizinerInnen, sowie durch Anwendung modernster Methoden im Freiland sollen neue Erkenntnisse über die Reproduktion, den Gesundheitszustand und das Verhalten freilebender Geparde auf namibischem Farmland gewonnen werden. Wichtige Voraussetzung dafür ist die individuelle Erkennung der Tiere und das Verfolgen ihrer Lebensgeschichte.

  

Das Fischotter-Projekt (mehr)

Der Fischotter (Lutra lutra L.) ist eine der am meisten gefährdetsten Säugetierarten Europas. Dennoch fehlen weitestgehend Informationen über Populationsdichten, räumliche Verteilungsmuster, Reproduktion, Todesursachen und ihre jeweiligen Anteile an der Gesamtmortalitätsrate, sowie Parameter über die Habitatqualität, welche für die Umsetzung von Naturschutzprogrammen und ihre Erfolgskontrolle notwendig sind. Daher wurde dieses Pilotprojekt im Naturpark "Nossentiner / Schwinzer Heide" (Mecklenburg-Vorpommern) gestartet. Eine neue nicht-invasive Methode soll dabei unser Wissen über Otterpopulationen verbessern und gleichzeitig Stress für die Tiere vermeiden.

 

-  Das Hasen-Projekt

Der Europäische Feldhase (Lepus europaeus), einst weit verbreitet und intensiv bejagt, ist in einigen Gebieten Deutschlands so sehr im Bestand zurückgegangen, dass er als bedrohte Art in der Roten Liste mehrerer Bundesländer erscheint. Die möglichen Ursachen für den dramatischen Rückgang sind vielfältig und sehr umstritten. Jedoch sind viele grundlegende Aspekte der Biologie und Populationsdynamik des Feldhasen bis jetzt noch ungeklärt.

Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt in der Untersuchung der Faktoren, die die Populationsdichte beeinflussen, insbesondere der sozialen Strukturen und Reproduktionsstrategien.

 Teilprojekte

  • Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutzung und Habitatveränderung auf Hasenpopulationen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Kooperation mit Dipl.-Biol. Sarah Fuchs, Naturschutzhof Brodowin)
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  •  Untersuchungen zu Reproduktionsphysiologie und –verhalten: Partnerwahl, Paarungsverhalten, Superfötation (Kooperation mit FG 2, 4 und 5)
  • Einfluss von Krankheiten auf die Junghasenmortalität (Projekt der FG 3 und Prof. Dr. Pohlmeyer und Dr. Strauss, Institut für Wildtierforschung, Tierärztliche Hochschule Hannover

 

Die Tüpfelhyäne

Ein Überblick zu den Jägern der Serengeti (mehr)

 

Wilderei

1. Illegale Fleischbeschaffung im Serengeti Ökosystem und ihr Einfluß auf die Tüpfelhyänenpopulation (mehr)
2. Optimalitätsmodell: Kosten und Nutzen der Jagd in der Serengeti

 

Wanderbewegungen von Elefanten und anderen Wildtieren im Selous-Niassa Wildtier-Korridor.

Das Selous-Niassa Projekt (mehr)