Forschungsgruppe 2: Evolutionsgenetik |
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Publikation: |
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Pitra C, Hansen AJ, Lieckfeldt D, Arctander P (2002): An exceptional case of historical outbreeding in African sable antelope populations. Molecular Ecology 11, 1197-1208. |
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Die Houbara Trappe ist eine Wüsten-adaptierte Vogelart, die fleckenartig über die trockenen Gebiete der nördlichen Hemisphäre verbreitet ist. Die Houbara Trappe ist die wichtigste Beuteart für die traditionelle arabische Falknerei mit gegensätzlichen Konsequenzen: ständiger Populationsrückgang wahrend des 20. Jahrhunderts, hauptsächlich durch Überjagung und Wilderei auf der einen Seite und extensive Artenschutzbemühungen wie ökologische Forschung, künstliche Aufzucht, Wiederverbreitung und Habitatschutz auf der anderen Seite. Wir führten eine geographisch weitangelegte Untersuchung über die Variabilität von mitochondrialen and microsatelliten Loci zwischen und innerhalb von 11 Lokalpopulationen der Macqueen´s Trappe durch um die Phylogeographie und Populationsgeschichte dieser Spezies aufzuklären. Die Ergebnisse der populationsgenetischen Analyse werden benutzt um die zurückliegenden demographischen Prozesse zu rekonstruieren und Erkenntnisse für den Artenschutz zu gewinnen.
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Grafik: Marie D'Aloia |
Auftraggeber/Partner:
National Avian Research Center,
Environmental Research and Wildlife Development Agency, United Arab
Emirates, Dr. Marie-Ann D´Aloia, Dr. Olivier Combreau
For
providing tissue samples we thank J.C. Alonso, E.C. Vidal, A. Martin,
G. Diaz, J. L. Rodriguez and J. C. Cillera from Spain, H. Litzbarski
from Germany, M. Yiqing and T. Xiuhua from China, S. Chan from Japan,
S. Hemon from Saudi Arabia, and F. Launay and X. Eichaker from the
United Arab Emirates.
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Publikation: |
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Pitra C, D´Aloia MA, Lieckfeldt D, Combreau O: Genetic variation across the current range of the Asian houbara bustard (Clamydotis undulata macqueenii). Conservation Genetics, accepted. |
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Wir fanden signifikante Geschlechtsunterschiede in der mtDNA genetischen Struktur und im Dispersionsmuster von Großtrappen in 11 Brutgruppen (leks) in Zentralspanien. Die Resultate der genetischen Analysen stimmten mit denen aus einer radiotelemetrischen Studie zur natalen Dispersion überein. Die Häufigkeit der Bewegungen weiblicher Tiere zwischen zwei Brutgebieten war positiv korreliert mit ihrer genetischen Affinität und der geographischen Nähe. Bei den Männchen war die Häufigkeit der Bewegungen mit der geographischen Nähe korreliert, aber nicht mit der genetischen Verwandtschaft. Männchen dispergierten zwischen genetisch unverwandten Leks und tragen damit zur Erhaltung der genetischen Diversität der Population bei, während Weibchen eher philopatrisch sind.

Auftraggeber/Partner:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
(PI265/2-1) and by the Spanish-German cooperative project HA97-0046.
Museo
Nacional de Ciencias Naturales, Madrid, Spain, Dr. C. Martin
and Dr. J. Alonso.
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Publikation: |
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Martin C. A., Alonso J. C.., Alonso J., Pitra, C., Lieckfeldt, D (2002): Great bustard population structure in central Spain: concordant results from genetic analysis and dispersal study. Proceedings of the Royal Society London Biological Sciences 269, 119-125. |
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Diesbezügliche Fragestellungen werden am Beispiel des europäischen Feldhasen (Lepus euro-paeus) untersucht. Anhand mehrerer Populationen wird der Grad der genetischen Heterogenität sowie die Höhe des Genflusses zwischen Populationen erforscht. Neben der Klärung, ob der in den letzten zwei Jahrzehnten beobachtete drastische Rückgang (gemessen an der Jagdstrecke) an Hasen genetische Ursachen (z.B. erhöhte Inzucht) haben könnte, interessieren uns auch Fragen zu Hybridisierungs- oder Introgressionsereignissen, die Erforschung der Kladogenese sowie die postglaziale Kolonialisierung Europas.
Kooperationspartner:
Heidi Hauffe, Centro di Ecologia
Alpina, 38040 Viote del Monte Bondone (TN), Italien
Carl-Gustav
Thulin, University Uppsala, Schweden
Ljiljana Vapa, Institute
for Biology and Ecology, Novi Sad (Serbien/Montenegro)
Ramón Soriguer,
Estación Biológica de Doñana, Spanien
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Ausgewählte Publikationen: |
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Fickel J, Lieckfeld D, Pitra C (1999): Analysis of genetic diversity
and structure in neighboring populations of the European brown hare
(Lepus europaeus, Pallas 1778). Z. JAGDWISS. 45, 230-237. |
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J.Fickel, A.Schmidt, M.Putze, H.Spittler, A.Ludwig, W.J.Streich, Ch.Pitra (2005). Genetic structure of populations of European brown hare: implications for management. J. Wildlife Management, 69:760-771. |
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Die Großtrappe ist eine Graslandspezies, die ihre Habitatnutzung von der primären Grassteppe zur offenen, landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft verändert hat. Dadurch erreichte die Spezies ihre weiteste Verbreitung und höchste Populationsgröße in Europa während des 18. Jahrhunderts. In den letzten Dekaden wurde die Großtrappe durch Habitatverlust und Fragmentation, Jagd und menschliche Störungen beeinträchtigt. Wir prüften die Nullhypothese, dass die morphologisch monotypischen Großtrappen eine einheitliche homogene Population bilden dadurch, daß wir untersuchten, ob die Verteilungen der Sequenzvariation in der mitochondrialen und Kern-DNA in den letzten Brutgebieten Europas (Spanien, Rußland, Ungarn, Slovakei, Östereich und Deutschland) gleich sind.
Auftraggeber/Partner:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
(PI265/2-1) and by the Spanish-German cooperative project HA97-0046.
Museo
Nacional de Ciencias Naturales, Madrid, Spain, Dr. J. Alonso.
We
thank H. Litzbarski (Germany), J. Hellmich (Cáceres, Spain),
I. Krupé (Hungary), J. Chavko (Slovakia) and A. V. Chrustov
(Russia) for samples.
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Publikation: |
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Pitra C, Lieckfeldt D, Alonso JC (2000): Population subdivision in Europe´s great bustard inferred from mitochondrial and nuclear DNA sequence variation. Molecular Ecology 9, 1165-1170. |
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Zielstellungen der Untersuchung: Nutzung der Sequenz der mtDNA Kontrollregion um (1) das Ausmaß der genetischen Variation in der Ponto-Kaspischen Großtrappenpopulation zu bestimmen; (2) die Verteilung der genetischen Variation innerhalb und zwischen Populationen zu ermitteln; (3) Hinweise auf historische Faktoren zu finden, die das aktuelle Muster geprägt haben. Die Ergebnisse liefern den evolutionären Rahmen für die Prüfung von Artenschutzmaßnahmen. |
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Auftraggeber/Partner:
Die Zoologische Gesellschaft
Frankfurt;
Trappenförderverein e.V., Dr. H. Litzbarski and
H. Watzke
Publikation:
Pitra C, Watzke H, Lieckfeldt D, Litzbarski
H: Conservation genetics of great bustards in the Ponto-Caspian
steppes (Ukraine and the Lower Volga basin). Bustard Studies (2003),
accepted
Dieses laufende Projekt versucht die Geschichte der Einbürgerung zu erkunden und den genetischen Status einer exotischen Spezies in Deutschland zu untersuchen.
Kooperationspartner:
LÖBF NRW Forschungsstelle
für Jagdkunde und Wildschadenverhütung, Wildlife Research
Institute, Dr. Walburga Lutz
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Publikationen: |
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Pitra C., Lutz W. (2005) Population genetic structure and the effect of founder events on the genetic variability of introduced sika deer, Cervus nippon, in Germany and Austria. Eur. J. Wildl. Res. 51: 95-100. |
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Pitra C., Rehbein S., Lutz W. (2005) Tracing the genetic roots of the sika deer Cervus nippon naturalized in Germany and Austria. Eur. J. Wildl. Res. 51: 237-241. |
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Ein Ziel der Untersuchng ist die Klärung der Stammesgeschichte der Trappen in problematischen Bereichen die für die Taxonomie und Conservation Genetics bedeutsam sind. Eine weitere Zielstellung ist eine Rekonstruktion der historischen Biogeographie der Otididae auf der Grundlage des erstellten Stammbaums und insbesondere eine Prüfung der postulierten Herkunft und Artenbildung im südlichen Afrika.

Auftraggeber/Partner:
Deutsche Forschungsgemeinschaft;
Museum of Natural History, Institute of Systematic Zoology, Berlin,
Germany, Dr. S. Frahnert
Drs. M. Morales, C.A. Martin,
J.C. Alonso, E.C. Vidal, A. Martin, G. Diaz, J. L. Rodriguez and
J. C. Cillera from Spain
B. Stephan, J. Fiebig, and G. Meyer
from Germany
L. Siege and R. Baldus from Tanzania
M. Yiqing
and T. Xiuhua from China
S. Chan from Japan
S. Hemon from
Saudi Arabia
M.-A. D'Aloia, and F. Launay from the United Arab
Emirates.
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Publikation: |
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Phylogenetic Relationships and Ancestral Areas of the Bustards (Gruiformes:Otididae), Inferred from Mitochondrial DNA and Nuclear Intron Sequences. Pitra, C., Lieckfeldt, D., Frahnert, S. and Fickel, J. (2002) Molecular Phylogenetics and Evolution 23, 63-74. |
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Die rezenten Perissodactyla werden traditionell unterteilt in die Unterordnung Hippomorpha mit den Pferden, Eseln und Zebras (Oberfamilie Equoidea) und der Unterordnung Ceratomorpha, welche die Nashörner (Oberfamilie Rhinocerotoidea) und Tapire (Oberfamilie Tapiroidea) einschließt (für Diskussion und Referenzen siehe Prothero and Schoch 1989). Die Grundannahme in dem bestehenden Schema besteht darin, dass die Tapire und Nashörner enger miteinander verwandt sind als jeder von ihnen mit den Pferdeartigen. In dieser Studie teilen wir die vollständigen Sequenzen des mitochondrialen Zytochrom b Gens vom Brasilianischen Flachlandtapir Tapirus terrestris und Indischen Tapir Tapirus indicus mit, welche den Tapirartigen Ast des Perissodactyla Stammbaums darstellen. Auf der Grundlage einer verbesserten Repräsentation der Perissodactyla untersuchen wir die molekularen Beziehungen zwischen den Tapiridea, Rhinocerotidea, and Equidae.

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Publikation: |
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Pitra C, Veits J (2000): Use of mitochondrial DNA-Sequences to test the Ceratomorpha (Perissodactyla : Mammalia) hypothesis. Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research 38, 65-72. |
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Die Altwelthirsche erfüllen wichtige ökologische Funktionen in der Eurasischen Faunengemeinschaft. Ihre systematischen Beziehungen sind aber seit vielen Jahren in der Diskussion. Daher sollte ein molekularer Stammbaum als Grundlage für eine evolutionsbegründete Systematik dieser Gruppe erstellt werden.
Kooperationspartner:
School of Tropical Biology, James
Cook University, Cairns, Australia, Dr. Erik Meijaard
School
of Archaeology & Anthropology, The Australian National University,
Canberra, Australia, Prof. Colin P. Groves
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Publikation: |
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Pitra C, Fickel J, Meijaard E, Groves C (2004): Evolution
and phylogeny of old world deer. MOL PHYLOGENET EVOL
33, 880 – 895. |
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Dieser Überblick resümiert die gegenwärtigen Erkenntnisse über Hantavirus Infektionen und leitet besondere Probleme für die zukünftige Forschung ab. Die folgenden Fragen werden behandelt: (i) Sind Hantaviren weltweit verbreitet und was führt zu neuen Ausbrüchen, (ii) Was ist über die Evolution der Hantaviren bekannt ?, (iii) Wie kann eine Hantavirus-Spezies definiert werden ? (iv) Welches sind die Determinanten der Hantavirus Pathogenese beim Menschen und (v) Welche Probleme gibt es bei der Entwicklung neuer Impfstoffe und antiviraler Therapeutika ?
Auftraggeber/Partner:
Institute of Virology, Humboldt
University, Charité Medical School, Berlin, Germany, Dr.
R. Ulrich and Prof. D. H. Krüger
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Publikation: |
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Ulrich R, Hjelle B, Pitra C , Krüger DH (2002): Emerging Viruses: The case 'Hantavirus'. Intervirology 45, 318-327 |
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Die Evolution von Anpassungen wird auf der Ebene der Genexpression sowie auf der Ebene von Allelvariationen untersucht. Einen Schwerpunkt bilden Gene, deren Expression in Abhängigkeit von der Jahreszeit reguliert wird. So soll z.B. geklärt werden, ob und wenn ja wie Wachstumsfaktoren im Hodengewebe sich saisonal fortpflanzender Tiere reguliert exprimiert werden (mehr) und ob die Expression von Rezeptoren spermatogeneseregulierender Hormone die Spermienbildung beeinflußt. Den zweiten Schwerpunkt bilden Gene, deren Genprodukte unmittelbar an der Auseinandersetzung mit der Umwelt beteiligt sind, so z.B. die Expression prolinreicher Speichelproteine zur Abwehr toxischer Sekundärmetabolite in Pflanzen (mehr).
Kooperationspartner:
Steffen Blottner, IZW Berlin
(DFG-Projekt)
Katarina Jewgenow, IZW Berlin
Katrin Neubauer,
IZW Berlin
Frank Göritz, IZW Berlin
Gottfried Hohmann, MPI
für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig
Marcus Clauss, Institut
für Veterinärmedizin, Universität Zürich
Publikationen:
S.Blottner, A.Wagener, J.Schön,
F.Göritz, J.Fickel (2006). Reproductive fitness in roe bucks (Capreolus
capreolus): seasonal timing of testis function. EUROPEAN JOURNAL
FOR WILDLIFE RESEARCH, 52:9-13.
A.Wagener, J.Fickel, J.Schön,
A.Fritzenkötter, F.Göritz, S.Blottner (2005). Seasonal variation
in expression and localisation of testicular TGF-ß1 and TGF-ß3 corresponds
with spermatogenic activity in roe deer. JOURNAL OF ENDOCRINOLOGY
187:205-215.
A.Wagener, S.Blottner, F.Göritz, W.J. Streich,
J.Fickel (2003). Differential Changes in expression of a and bFGF,
IGF-1 and -2, and TGF-a during seasonal growth and involution of
roe deer testis. GROWTH FACTORS 21(2):95-102.
A.Wagener,
S. Blottner, J.Fickel (2003). Seasonal expression of transforming
growth factor ß3 (TGFß3) in roe deer (Capreolus capreolus) testis.
ANDROLOGIA 35:12.
K.Jewgenow, F.Göritz, K.Neubauer, J.Fickel,
SV.Naidenko (2006) Characterization of reproductive activity in
captive male Eurasian lynx (Lynx lynx). EUROPEAN JOURNAL FOR WILDLIFE
RESEARCH, 52:34-38.
K.Neubauer, K.Jewgenow, J.Fickel (2006).
Follicle-stimulating hormone receptor in felids: intra- and interspecies
variation. THERIOGENOLOGY, in press.
F.Göritz, K.Neubauer,
J.Naidenko, J.Fickel, K.Jewgenow (2006). Experimental investigations
on reproductive physiology in male Eurasian Lynx (Lynx lynx). THERIOGENOLOGY,
in press.
K.Neubauer, K.Jewgenow, J.Fickel (2004) Follicle-stimulating
hormone receptor in Felids: intra- and interspecies variation. 5th
International Symposium on Canine and Feline Reproduction: Basic
and Applied Research on Domestic, Exotic and Endangered Carnivores.
4-6 August, São Paulo, Brazil, Abstracts Book, pp.138-139.
F.Göritz,
K.Neubauer, S.Naidenko, J.Fickel, K.Jewgenow (2004). Experimental
investigations on reproductive physiology in male Eurasian lynx
(Lynx lynx). 5th International Symposium on Canine and Feline Reproduction:
Basic and Applied Research on Domestic, Exotic and Endangered Carnivores.
4-6 August, São Paulo, Brazil, Abstracts Book, pp.132-134.
K.Neubauer,
K.Jewgenow, B.S.Pukazhenthi, J.Fickel (2004). Lack of evidence for
FSHR gene variation between normo- and teratospermic domestic cats
(Felis catus). WIEN TIERÄRZTLICHE MONATSSCHRIFT 91 (Suppl. 2): 46.
M.Clauss,
J.Gehrke, J.-M.Hatt, E.S.Dierenfeld, E.J.Flach, R.Hermes, J.Castell,
W.J.Streich, J.Fickel (2005). Tannin binding salivary proteins in
three captive rhinoceros species. Comparative Biochemistry and Physiology
A, 140:67-72.
M.Clauss, K.Lason, J.Gehrke, M.Lechner-Doll,
J.Fickel, T.Grune, W.J.Streich (2003) Captive roe deer (Capreolus
capreolus) select for low amounts of tannic acid but not quebracho:
fluctuations of preferences and potential benefits. Comparative
Biochemistry and Physiology B 136:369-382.
Die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Pathogenen stellt einen wichtigen Faktor in der life history von Spezies dar. Untersucht werden sowohl evolutive Aspekte von Wirt-Pathogen-Wechselwirkungen (z.B. Selektionsdrücke) als auch mögliche Übertragungswege und -richtungen. Den Schwerpunkt bilden Arbeiten zum endotheliotropen Elefanten-Herpesvirus (EEHV).
DFG-Projekt (2000-2001): Status-Analyse eines neuen, endotheliotropen Herpesvirus in natürlichen Elefantenpopulationen)
Kooperationspartner:
Thomas Hildebrandt, IZW
Frank
Göritz, IZW
Catherine Reid, IZW
Willem Schaftenaar, Zoo Rotterdam,
Niederlande
Publikationen:
C.E.Reid, T.B.Hildebrandt, N.Marx, M.Hunt, N.Thy, J.-M.Reynes,
W.Schaftenaar, J.Fickel (2006). The first PCR-confirmed fatal endotheliotropic
elephant herpes virus case in Asia. VETERINARY QUARTERLY, accepted
T.B.Hildebrandt,
R.Hermes, P.Ratanakorn, W.Rietschel, J.Fickel, R.Frey, G.Wibbelt,
C.Reid, F.Göritz (2005). Ultrasonic assessment and ultrasound-guided
biopsy of the retropharyngeal lymph nodes in Asian elephants (Elephas
maximus). VETERINARY RECORD, 157:544-548.
C.E.Reid, N.Marx,
J.Fickel, F.Göritz, M.Hunt, N.Thy, J.-M.Reynes, W.Schaftenaar, T.B.Hildebrandt
(2005). Endotheliotropic herpes in Asia: The impact on captive and
wild Asian elephant populations. VERHANDLUNGSBERICHTE DER ERKRANKUNGEN
DER ZOOTIERE 42:273.
Fickel J, Lieckfeldt
D, Richman LK, Streich WJ, Hildebrandt TB, Pitra C (2003): Comparison
of glycoprotein B variants of the endotheliotropic elephant herpesvirus
(EEHV) isolated from Asian elephants. VET. MICROBIOL. 91, 11-21.
Fickel
J, Reinsch A, Richman LK, Montali R, Schaftenaar W, Göritz
F. Hildebrandt TB (2001): Detection of the elephant herpesvirus
in Asian (Elephas maximus) and African (Loxodonta africana) elephants
in European zoos. VET. MICROBIOL. 82, 103-109.
Ein Vergleich der inter- und intragenischen cDNA Sequenzerhaltung an nicht-synonymen Orten zeigt, daß die DNA-binding domain unter dem stärksten Selektionsdruck für sowohl intergenische und Faktor-spezifische, intragenische Sequenzerhaltung steht. Im Gegensatz dazu zeigt das sogenannte ``SH3'' Segment der Linkerdomaine spezies-spezifische Sequenzidentität in allen bis auf einen Aminosäurerest in beiden Faktoren bei Rind, Mensch und Maus. Dies zeigt, dass der selbe artspezifische Selektiosdruck auf die linker domain beider Faktoren, STAT5A und STAT 5B, wirkt. Daher lässt der Vergleich der evolutionären Selektionsdrücke auf verschiedene Domänen vermuten, dass die DNA-binding domain an einer differenzierten DNA-Bindung der STAT5A and STAT5B Faktoren beteiligt ist, während beide Faktoren durch ein Segment der linker domain gleich gut mit anderen zellulären Faktoren interagieren können.
Auftraggeber/Partner:
Research Institute for the Biology
of Farm Animals, Dummerstorf, Germany, Prof. H.-M. Seyfert
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Publikation: |
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Seyfert HM, Pitra C, Meyer L, Brunner RM, Wheeler TT, Molenaar A, McCracken JY, Herrmann J, Thiesen HJ, Schwerin M (2000): Molecular characterization of STAT5A- and STAT5B-encoding genes reveals extended intragenic sequence homogeneity in cattle and mouse and different degrees of divergent evolution of various domains. Journal of Molecular Evolution 50, 550 - 561. |
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Vergleiche von mitochndrialen DNA-Sequenzen in Dungproben, die im Feld gesammelt wurden, mit solchen von alten Museumsproben bekannter Herkunft geben die erste dokumentierte Evidenz für das Überleben der Riesen-Rappenantilope (Hippotragus niger variani).
Kooperationspartner:
Universidade Católica de Angola.
Rua Nossa Senhora da Muxima 29 Luanda, Angola, Pedro VazPinto
The
Shikar Club, Pelsall, Staffordshire, England, Brendan W.J. O´Keeffe
Evolutionary
Genomics Group, Department of Botany and Zoology, University of
Stellenbosch, South Africa, Prof. T.J. Robinson
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Publikationen: |
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Pitra C, VazPinto P, O´Keeffe BWJ, Willows-Munro S, Jansen van Vuuren B, Robinson TJ (2006): DNA-led rediscovery of the giant sable antelope in Angola. Eur. J. Wildl. Res., in press |
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In dieser Studie wurde eine Suche nach Varianten des Interferon-gamma (IFN-gamma) Gens in Rindern für diagnostische Zwecke durchgeführt. Dazu wurden das vollständige IFN-gamma Gen (BoIFNG) und 2605 bp seiner Promoter DNA sequenziert. Die Varianten wurden durch vergleichende Sequenzanalyse der PCR Amplicons von verschiedenen Rinderarten identifiziert. Vier polymorphe Mononukleotid Repeats liegen im Promoter und im Intron 1. Vier verschiedene Serien von single nucleotide polymorphisms (SNP) wurden in funktionell bedeutsamen Regionen des BoIFNG gefunden. Die entdeckten SNPs verbessern die gegenwärtigen Genotypisierungssysteme bei Rindern.

Auftraggeber/Partner:
Research Institute for the Biology
of Farm Animals, Dummerstorf, Germany, Dr. P. Schmidt.
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Publikation: |
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Schmidt P, Kuhn C, Maillard JC, Pitra C, Tiemann U, Weikard R, Schwerin M. (2002): A comprehensive survey for polymorphisms in the bovine IFN-gamma gene reveals a highly polymorphic intronic DNA sequence allowing improved genotyping of Bovinae. J Interferon Cytokine Res, 22, 923-934. |
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Eine PCR-basierte Methode zur Geschlechtsbestimmung von bovinen DNAproben und Embryobiopsien wird vorgestellt, die auf einem einzigen Primerpaar für eine männlich-spezifische Sequenz FBNY (127 bp) und einem geschlechtsunabhängigen Kontrollfragment beruht. Es gab kein Amplifikation der männlich-spezifische Sequenz FBNY in Schaf, Schwein, Ziege, Maus, Mensch und verschiedenen Wildrindern.
Auftraggeber/Partner:
Research Institute for the Biology
of Farm Animals, Dummerstorf, Germany, Dr. R. Weikard
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Publikation: |
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Weikard R, Kühn C, Brunner RM, Roschlau D, Pitra C, Laurent P, Schwerin M (2001): Sex determination in cattle based on simultaneous amplification of a new male-specific DNA sequence and an autosomal locus using the same primers. Molecular Reproduction and Development 60, 13-19. |
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Weil weibliche Hyänen durch den Besitz einer penisähnliche und errigierbaren Klitoris und eines Pseudoscrotums die männlichen Tiere nachahmen, können die Geschlechter, insbesondere bei jungen Tieren, nicht sicher unterschieden werden. Wir haben deshalb eine einfache molekulare Methode zur Geschlechtsbestimmung bei Hyänen entwickelt.
Auftraggeber/Partner:
Research Institute for the Biology
of Farm Animals, Dummerstorf, Germany, Prof. M. Schwerin
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Publikation: |
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Schwerin M, Pitra C (1994): Sex determination in spotted hyaena (Crocuta crocuta) by restriction fragment length polymorpism of amplified ZFX/ZFY loci. Theriogenology 41, 553-559. |
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Wir beschreiben eine Diskriminanzfunktion, die das Geschlecht von Großtrappen im Alter von wenigen Wochen unterscheidet. Zusätzlich stellen wir die partielle Sequenz des Z- und W-Chromosomen-gekoppelten CHD Gens vor, die zur sicheren molekularen Geschlechtsbestimmung mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion geeignet ist.
Auftraggeber/Partner:
Museo Nacional de Ciencias Naturales,
Madrid, Spain, Dr. C. Martin and Dr. J. Alonso.
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Publikation: |
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Martin C, Alonso JC, Morales MB, Pitra C (2000): An approach to sexing young great bustards Otis tarda using discriminant analysis and molecular techniques. Bird Study 47, 147-153. |
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Ein männlich-spezifisches RAPD Fragment wurde identifiziert, daß zur Geschlechtsbestimmung beim Marderbären geeignet ist.
Auftraggeber/Partner:
Vivarium Darmstadt, Drs. H. Wilke
und T. Becker
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Publikation: |
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Pitra C, Lieckfeldt D, Reinsch A, Albert R (1996): Vaterschaftsnachweis beim Binturong (Arctitis binturongRaffles, 1821) mit Hilfe des genetischen Fingerabdrucks. Zool. Garten N.F. 66, 301-309. |
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Die Verwendung mathematischer Analyseverfahren entwickelt sich zunehmend zu einem unverzichtbaren Standard in der biowissenschaftlichen Forschung. Die Anforderungen von Zeitschriften an die Objektivierung und Absicherung von Resultaten steigen. Diese Entwicklung findet seinen Niederschlag in vielen Projekten und Publikationen, beginnend von der Ethologie über die Epidemiologie, die Physiologie bis zur Genetik. Zu den Spezifika der Forschung an freilebenden Tieren und seltenen Arten gehört, dass ethische und praktische Gründe oft nur eine beschränkte Datenerhebung zulassen und die Planbarkeit von Experimenten massiv einschränken. Die verwendeten Methoden werden diesen besonderen Bedingungen angepasst. Das Spektrum der Methoden umfasst sowohl statistische Verfahren als auch Mustererkennung, Modellierung und Simulation. Sie kommen zum Einsatz bei der Planung von Untersuchungen und vor allem bei der Analyse und Publikation der Ergebnisse.
Es wurde ein Modell für die kurz- und langfristige Populationsentwicklung der in Deutschland hoch gefährdeten Großtrappe erarbeitet. Grundlage des Modells sind langjährig gesammelte Daten der letzten Großtrappen-Populationen Deutschlands. Das Modell wird weiterentwickelt unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklung sowie von Daten, die aus Großtrappen-Populationen in Spanien gewonnen werden. Im Rahmen eines Projektes "Großtrappenschutz in der Region Saratov, Russland" werden Großtrappen-Populationen aus Russland mit Hilfe des Modells analysiert.
Balzender Trappenhahn (Foto: B. Litzbarski)
Auftraggeber/Partner:
Zoologische Gesellschaft
Frankfurt/M
Förderverein Großtrappenschutz
e.V. : H. Litzbarski, B. Litzbarski, H. Watzke
Landesumweltamt
Brandenburg, Staatliche Vogelschutzwarte Buckow: A. Eisenberg, T.
Langgemach
Publikationen:
Streich,
WJ, Watzke H, Litzbarski H: Population Viability Analysis of the Great Bustard in the Saratov
Region. Bustard Studies, im Druck.
Streich WJ, Litzbarski H, Ludwig B, Ludwig S (2006): What triggers facultative winter migration of Great Bustard (Otis tarda) in Central Europe? Eur J Wildl Res 52, 48-53.