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Die zunehmende Anzahl von bedrohten Tierarten auf
der Erde sowie die teilweise geringe Effizienz von gezielten Zuchtprogrammen
in Menschenhand beweisen die vielfältigen Probleme auf dem
Gebiet der natürlichen Reproduktion. Im Gegensatz dazu gibt
es sogenannte "Problemtierarten", die aufgrund ihrer übermäßigen
Reproduktion den Lebensraum und die Ressourcen der eigenen Art oder
anderer gefährdeter Arten bedrohen bzw. bei Ausbleiben regulativer
Maßnahmen sogar zerstören.
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Die Arbeiten der Gruppe 5 sind auf die Erforschung
von evolutionär erworbenen Reproduktionsstrategien sowie auf
die Entwicklung und den Einsatz von neuen Methoden und Technologien
zur Verbesserung und Kontrolle der Reproduktionsleistung bei ausgewählten
Tierarten gerichtet. Daneben werden Untersuchungen zur vergleichenden
Anatomie und Evolutionsmorphologie
der Fortpflanzungsorgane bei Wirbeltieren, insbesondere bei Säugetieren,
durchgeführt.
Die interdisziplinären Forschungsarbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit
mit den anderen Institutsgruppen und mit auswärtigen Kooperationspartnern.
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