Forschungsgruppe 5: Reproduktionsmanagement
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Forschungsgruppe 5: Reproduktionsmanagement 

 

 

Die erfolgreiche Reproduktion einer Tierart ist Grundvoraussetzung für die Erhaltung der Biodiversität. Der individuelle Reproduktionserfolg ist an unterschiedliche abiotische und biotische Einflußfaktoren gekoppelt. Bestimmendes Element ist die kontinuierliche Produktion von lebensfähigen Nachkommen. Die Grundlagenforschung zur Aufklärung von spezies-spezifischen Reproduktionsmechanismen bietet neue Möglichkeiten zum gezielten Einsatz von reproduktionsverbessernden Maßnahmen.

 

Die zunehmende Anzahl von bedrohten Tierarten auf der Erde sowie die teilweise geringe Effizienz von gezielten Zuchtprogrammen in Menschenhand beweisen die vielfältigen Probleme auf dem Gebiet der natürlichen Reproduktion. Im Gegensatz dazu gibt es sogenannte "Problemtierarten", die aufgrund ihrer übermäßigen Reproduktion den Lebensraum und die Ressourcen der eigenen Art oder anderer gefährdeter Arten bedrohen bzw. bei Ausbleiben regulativer Maßnahmen sogar zerstören.

 

Die Arbeiten der Gruppe 5 sind auf die Erforschung von evolutionär erworbenen Reproduktionsstrategien sowie auf die Entwicklung und den Einsatz von neuen Methoden und Technologien zur Verbesserung und Kontrolle der Reproduktionsleistung bei ausgewählten Tierarten gerichtet. Daneben werden Untersuchungen zur vergleichenden Anatomie und Evolutionsmorphologie der Fortpflanzungsorgane bei Wirbeltieren, insbesondere bei Säugetieren, durchgeführt.

Die interdisziplinären Forschungsarbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den anderen Institutsgruppen und mit auswärtigen Kooperationspartnern.