Pathologisch-anatomische Referenzsammlung

Die pathologisch-anatomische Referenzsammlung (PARS) ist eine große und kontinuierlich wachsende Sammlung von in Paraffin eingebetteten Gewebeproben und histologischen Schnitten von Zoo- und Wildtiersektionen und reicht bis in das Jahr 1953 zurück. Mit über 54.000 Fällen zählt sie zu den größten Sammlungen ihrer Art in Europa. Weiterhin umfasst die Sammlung auch formalinfixierte Gewebeproben der letzten 30 Jahre.

Die Sammlung wird durch eine Computerdatenbank ergänzt, die Daten aus Sektionsberichten aller diagnostizierten Fälle seit 1972 enthält. Es wird weiterhin daran gearbeitet auch vorherige Jahrgänge in die digitale Datenbank zu überführen. Die Sammlung steht z.B. für retrospektive Studien zu Erkrankungen verschiedener Tierarten zur Verfügung (Müller et al. 2009). WissenschaftlerInnen, die sich mit spezifischen Taxa oder Erkrankungen befassen, können Zugang zu dem Referenzmaterial dieser Sammlung erhalten. Weiterhin werden frisch eingefrorene Gewebeproben aller sezierten Arten in der Genomressourcenbank („ARCHE“) des IZW konserviert.