Informationen zum Coronavirus SARS CoV-2/Covid-19

Die durch das schwere akute Atemwegssyndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursachte Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) breitet sich international und national enorm schnell aus und wurde von der WHO als Pandemie eingestuft.

Bisher wurden die Quelle und die Zwischenwirte des Virus nicht eindeutig identifiziert. Bis heute wurde auch das Reservoir für das erste Coronavirus SARS-CoV-1, das für die SARS-Epidemie 2002/03 verantwortlich war, nicht identifiziert.

Vor kurzem fanden chinesische Wissenschaftler*innen heraus, dass das neuartige Coronavirus mit Coronaviren verwandt ist, die in fünf in Asien vorkommenden Wildtierarten nachgewiesen wurden, darunter Larvenroller (Paguma larvata), Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus), Asiatische Zibetkatze (Viverra sp) und Hufeinsennasen-Fledermäuse (Rhinolophus spp). Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Virus in den fünf Tierarten nicht dasselbe Coronavirus ist, das auf den Menschen übertragen wurde. Die größte genetische Übereinstimmung mit 96,2 % der DNA-Nukleotide liefert die Java-Hufeisennasen-Fledermaus. Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass SARS-CoV-2 aus diesen Wildtieren stammt.

In Deutschland wurden bisher keine vergleichsweise hohen Übereinstimmungen mit dem SARS-CoV-2 Virus in heimischen Wildtieren nachgewiesen. Auch ist bisher keine Übertragung des neuen Virus auf Haustiere wie Katzen, Hunde usw. nachgewiesen. Es ist bekannt, dass bei Katzen und Hunden sogenannte feline und canine Coronaviren auftreten. Diese sind für den Menschen unschädlich. Weitere Informationen dazu kann Ihnen das Friedrich-Loeffler Institut liefern (https://www.fli.de/de/home/).

 

Literaturquelle:

Genetic evolution analysis of 2019 novel coronavirus and coronavirus from other species: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1567134820301167

 

FAQs Robert Koch Institut (RKI)

FAQs Friedrich -Loeffler-Institut (FLI)

 

 

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