Pressemitteilungen

Author: Leibniz-IZW
Author: Leibniz-IZW

Nashornspermien aus dem Eis – Neues Kryoprotektivum erhöht Beweglichkeit der Spermien nach dem Auftauen

Durch eine neue Mixtur von Kryoprotektiva ist es Forschern vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin gelungen die Motilität von tiefgefrorenen Nashornspermien nach dem Auftauen deutlich zu erhöhen. Dadurch steigen die Erfolgsaussichten der assistierten Reproduktion vieler vom Aussterben bedrohter Wildtierarten. Die Ergebnisse der Studie an drei Nashornarten wurden am 11. Juli 2018 in PLOS ONE publiziert.

Weiterlesen …

Ovum pick up southern white rhino Author: Leibniz-IZW
Ovum pick up southern white rhino Author: Leibniz-IZW

Durchbruch in der Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns – allererstes Hybrid-Embryo außerhalb der Gebärmutter produziert

Nördliche Breitmaulnashörner sind funktionell ausgestorben, da nur noch zwei Weibchen dieser Art auf unserem Planeten existieren. Einem internationalen Wissenschaftsteam ist jetzt der Durchbruch gelungen: mithilfe von Techniken zur künstlichen Befruchtung sind Hybrid-Embryos aus Eizellen des Südlichen Breitmaulnashorns und Spermien des Nördlichen Breitmaulnashorns entstanden. Hiermit demonstriert das internationale Wissenschaftsteam, dass Zellforschungsansätze zur Herstellung von Embryos des Nördlichen Breitmaulnashorns geeignet sind. Dieser Forschungsansatz kann das Überleben des Nördlichen Breitmaulnashorns sichern. Die ForscherInnen haben die erste Generation von Nashorn-Blastozysten (Prä-Implantationsembryos) im Reagenzglas erzeugt. Zusätzlich etablierte das Team Stammzelllinien von Blastozysten des Südlichen Breitmaulnashorns mit typischen Eigenschaften embryonaler Stammzellen. Diese bahnbrechenden Ergebnisse wurden heute in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

 

Weiterlesen …

Geparden / Autor: Leibniz-IZW, Geparden Projekt Namibia
Geparden / Autor: Leibniz-IZW, Geparden Projekt Namibia

Gepardenmännchen: Häuslebauer und Mietnomaden

Berliner ForscherInnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) haben das Raumnutzungsverhalten von Geparden aufgeklärt. Die Ergebnisse zeigen, dass Geparden-Männchen zwei Raumnutzungstaktiken verfolgen, die in verschiedenen Lebensabschnitten angewendet werden. Ihre Langzeitstudie mit Bewegungsdaten von über 160 frei lebenden Geparden in Namibia wurde jetzt in der Fachzeitschrift ECOSPHERE veröffentlicht.

 

Weiterlesen …

Nabire
Nabire

Einladung zur Pressekonferenz

Wir präsentieren Ihnen die Inhalte einer NATURE COMMUNICATIONS Publikation. Die Veranstaltung wird vom Springer Nature Verlag moderiert. Als Gäste sind Herr Prof. Dr. Matthias Kleiner – Präsident der Leibniz-Gemeinschaft – und Frau Nina Ruge – UN-Dekade Botschafterin – angefragt.

Weiterlesen …

Luchs / Autor: Ralph Frank, WWF
Luchs / Autor: Ralph Frank, WWF

Luchse in Gefahr

Studie legt nahe, dass Menschen den Raubkatzen im Grenzgebiet von Deutschland, Tschechien und Österreich stark zusetzen.

Weiterlesen …

Author: pixabay.com

Dry landscapes can increase disease transmission

Dry landscapes can increase disease transmission

In water-limited landscapes sick animals can have increased contact with healthy individuals, which can facilitate disease transmission. Scientists from the German Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) present these findings in the British Ecological Society journal Functional Ecology.

Weiterlesen …

Large antlered muntjac / Autoren: Leibniz-IZW, WWF-Vietnam, USAID Song Thanh Nature Reserve
Large antlered muntjac / Autoren: Leibniz-IZW, WWF-Vietnam, USAID Song Thanh Nature Reserve

First record of large-antlered muntjac in Quang Nam, Vietnam, in the wild provides new hope for the survival of this species

Quang Nam – 21st May, 2018 - In November 2017 - under a biodiversity monitoring and assessment activity supported by the US Agency for International Development (USAID) - scientists and conservationists of the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) and WWF-Vietnam captured photographs of one of the rarest and most threatened mammal species of Southeast Asia, the large-antlered muntjac (Muntiacus vuquangensis), in Quang Nam province, central Vietnam. Prior to this milestone, this species had only been camera trapped in three protected areas in all of Vietnam since the year 2000. The new records from Quang Nam - which include photographs of both a male and a female - provide new hope for the continued survival of a species that is on the brink of extinction.

 

Weiterlesen …

DNA, Author: pixabay.com
DNA, Author: pixabay.com

The dark side of our genes – healthy ageing in modern times

The transition to modernity – largely driven by the Industrial Revolution – provided us with easier access to food and clean water, with antibiotics, vaccines, and modern medicine. Yet modernity did not just bring fewer infectious diseases and longer life: it also created an environment radically different from the one we evolved in. Genes helpful in our evolutionary past may now predispose us to chronic disease – such as cardiovascular diseases and cancer – in old ages. In a paper published in the journal Nature Review Genetics an international team of five scientists collate the evidence for this mismatch between past evolutionary adaptation and our modern lives. They also ask whether natural selection linked to modernization might reduce globally the burden of some chronic diseases.

Weiterlesen …

Bats emerging from a cave in Thailand, Author: CC Voigt / Leibniz-IZW
Bats emerging from a cave in Thailand, Author: CC Voigt / Leibniz-IZW

Da ist noch Luft nach oben – der offene Luftraum als unterschätztes Habitat

Zahlreiche Fledermausarten jagen und ziehen in großer Höhe. Bisher hatten jedoch weder Forscher noch Umweltschützer „auf dem Schirm“, dass der (nach oben) offene Luftraum auch Lebensraum für viele Tierarten ist. In ihrer aktuellen Studie tragen Wissenschaftler um Christian Voigt vom Leibniz-IZW Berlin den Wissensstand über die Gefahren in luftiger Höhe zusammen und zeigen mögliche Schutzmaßnahmen auf

Weiterlesen …

Banteng Author: Petra Kretzschmar/Leibniz-IZW
Banteng Author: Petra Kretzschmar/Leibniz-IZW

Kamerafallenstudie zeigt Einfluss von Regenwaldabholzung auf Wildrinder

In degradierten Regenwäldern ändert sich die Umgebungstemperatur. Das führt beim Borneo-Banteng – einem Wildrind – zu Verhaltens- und Raumnutzungsänderungen. Dieses Studienergebnis eines internationalen Wissenschaftsteams des Danau Girang Field Centre (DGFC), der Cardiff University, des Sabah Wildlife Department (SWD) und des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) wurde in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. Erstmals konnten genaueste Verhaltensmodelle der Borneo-Bantengs erstellt werden. Der Einsatz von Kamerafallen mit Temperatursensoren erlaubte es, Verhaltensänderungen von Bantengs in Zusammenhang mit Temperaturdaten zu analysieren.

Weiterlesen …

Author: Leibniz-IZW
Author: Leibniz-IZW

Leopardenmahlzeit – Weibchen speisen vielfältiger

Die Weibchen der großen Raubkatzenart haben ein weit größeres Beutespektrum als ihre männlichen Artgenossen

Weiterlesen …

Joachim Kloock
Joachim Kloock

Wie gebärfreudige Mäuse bei der Arterhaltung von Großkatzen helfen können

Großes Leibniz-Projekt soll grundsätzliche Mechanismen der Fruchtbarkeit entschlüsseln

Menschen sowie auch Tiere können von Unfruchtbarkeit oder verminderter Fruchtbarkeit betroffen sein. Was beim Menschen vorwiegend psychologische Probleme verursacht, kann bei bedrohten Tierarten zum Aussterben führen. Die Ursachen für geringe Fruchtbarkeit sind vielfältig und häufig nicht bekannt.

Weiterlesen …

Untersuchung eines Geparden Autor: Leibniz-IZW
Untersuchung eines Geparden Autor: Leibniz-IZW

Citizen Science als Erfolgsrezept in der Wildtierbiologie

Verlässlichkeit der Daten und Motivation der BürgerInnen als Erfolgsfaktoren

Das Einbeziehen von BürgerInnen in wissenschaftliche Projekte boomt. Bürgerwissenschaften – auch Citizen Science genannt – ermöglicht es WissenschafterInnen, mit viel größeren Datenmengen als bisher zu arbeiten, und damit zu besseren Forschungsergebnissen zu gelangen. Kritische Faktoren sind allerdings die Sicherstellung der Qualität der eingereichten Daten und die anhaltende Motivation der BürgerInnen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von WissenschafterInnen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung und der Federführung der Konrad Lorenz Forschungsstelle für Verhaltens- und Kognitionsbiologie der Universität Wien. In der Fachzeitschrift „Ethology“ stellt das Wissenschaftsteam vier Fallstudien aus der Wildtierbiologie vor.

Weiterlesen …

Przewalski Pferd Autor: A. Ludwig/Leibniz-IZW
Przewalski Pferd Autor: A. Ludwig/Leibniz-IZW

Des Vaters Erbe: Die männliche Seite der Pferdedomestikation

Weltweit gibt es gegenwärtig etwa 60 Millionen Pferde – 12 Millionen Hengste und 48 Millionen Stuten. Nahezu alle heute lebenden Hengste stammen von einem Hengst aus der Eisenzeit ab – wie eine internationale Studie unter Leitung des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung und der Universität Potsdam jetzt erstmalig belegt. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht.

Weiterlesen …

Thomas Hildebrandt, Author: tedxtum
Thomas Hildebrandt, Author: tedxtum

Loss of a Species – A Giant, Extinct.

tedxtum.com Thomas Hildebrandt

What happens when an animal species goes extinct? Is it due to the natural path of evolution, or the thoughtless actions of humankind? Less than a century ago, hundreds of thousands of northern white rhinos roamed the landscape of Central Africa. Today, there are only three individuals left. Prof. Hildebrandt has made it his mission to save the most endangered mammal species on Earth. Together with his team, he travels around the world to perform incredible work in the area of conservation science, which sometimes requires extreme and dangerous procedures when dealing with animals like rhinos and elephants.

Weiterlesen …

Schabrackenhyäne Autor: Dr Ingrid Wiesel

Genetisch arm, aber gesund – die Schabrackenhyäne

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Potsdam, des Tierparks Berlin und des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hat erstmals die Genetik der Schabrackenhyäne untersucht: Die Ergebnisse zeigen, dass der Bestand seit einer Million Jahren kontinuierlich abnimmt und die Schabrackenhyänen überraschenderweise die bei Säugetieren geringste bisher gefundene genetische Variabilität aufweisen. Auf ihre Gesundheit scheint das aber keinen negativen Einfluss zu haben. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Molecular Biology and Evolution veröffentlicht.

Weiterlesen …

Przewalski Pferd Autor: Kustanay
Przewalski Pferd Autor: Kustanay

Wildpferde Fehlanzeige - Przewalski-Pferd ist verwildertes Hauspferd

Przewalski-Pferde gelten als die letzten Wildpferde. Eine neue internationale Studie unter der Leitung von Professor Ludovic Orlando und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zeigt nun, dass dies nicht zutrifft. Die Studie, die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, verändert unsere Sicht auf die Ursprünge der Hauspferde. Mithilfe archäologischer und genetischer Untersuchungen konnten die Forscher nachweisen, dass am Beginn der Domestikation das Przewalski-Pferd stand. Später verwilderten einige der ursprünglich domestizierten Pferde wieder und wurden dadurch die Urahnen aller heute lebenden Przewalski-Pferde. Eine damals vorhandene zweite Pferdeart ersetzte Przewalski-Pferde als Hauspferd und begründete damit die Linie, von der alle modernen Hauspferde abstammen.

Weiterlesen …

Vampirfledermaus, Brock Fenton.
Vampirfledermaus, Brock Fenton.

Blutmahlzeit stärkt Virenabwehr - Nahrungsspezifische Anpassungen bei Vampirfledermäusen

Vampirfledermäuse ernähren sich ausschließlich von Blut - eine einzigartige Lebeweise unter Säugetieren. Man vermutet schon lange, dass im Laufe der Evolution hochspezifische Anpassungen zu dieser Lebensweise geführt haben, sichtbar im Genom dieser Tiere. Auch die Gemeinschaft von Mikroorganismen in ihrem Verdauungstrakt, das Mikrobiom, spielt eine wesentliche Rolle beim Verdauen von Blut. Wie stark beeinflussen Viren aus einer Blutmahlzeit die Gesundheit von Vampirfledermäusen? Um diese Frage zu beantworten, erforschten WissenschaftlerInnen des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gemeinsam mit internationalen Partnern das Genom der Fledermäuse und ihre Mikroorganismen im Darm. Die Ergebnisse bestätigen die große Bedeutung des Mikrobioms  bei der Ernährung mit Blut und der Verbesserung der Resistenz gegen Virusinfektionen. Als möglicher Überträger der  Tollwut werden Vampirfledermäuse oft als Bedrohung für Nutztiere angesehen. Wie sich herausgestellt, tragen sie weniger infektiöse Viren in sich als bisher angenommen. Diese Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften „Nature Ecology & Evolution" und „EcoHealth" veröffentlicht.

Weiterlesen …

Kaninchen melden Leibniz IZW Autor: Leibniz-IZW
Kaninchen melden Leibniz IZW Autor: Leibniz-IZW

Den Stadtwildtieren auf der Spur: Citizen Science für alle

Wildtiere erobern die Städte, in Berlin und anderswo. Und so treffen viele ihr erstes Wildtier „in freier Wildbahn“ im urbanen Bereich – meistens, aber nicht immer, sind das spannende Begegnungen mit einem erfreulichen Ausgang. Um das wachsende Interesse zu befriedigen, den aufkommenden Wissensdurst zu stillen und Angebote vorzustellen, die eine Beteiligung der Öffentlichkeit an wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ermöglichen, gibt es jetzt die Internetseite für alle an Wildtieren in der Stadt Interessierte.

 

Weiterlesen …

Cheetah, Autor: R.Portas, Leibniz-IZW
Cheetah, Autor: R.Portas, Leibniz-IZW

Geparde sind stark gefährdet – die Warnstufe auf der Roten Liste muss aktualisiert werden

Eine Neubewertung der Gepardenpopulationen im südlichen Afrika enthüllt die kritische Lage dieser Wildkatze. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass die derzeitige Populationsschätzung von Geparden im südlichen Afrika veraltet ist. Nach aktueller Datenlage musste der Bestand drastisch nach unten korrigiert werden. Die Expertengruppe empfiehlt den Schutzstatus des Geparden auf der Roten Liste der Welt-Naturschutzunion (IUCN) sofort auf „stark gefährdet“ hochzusetzen.  Die Studie ist in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PeerJ“ veröffentlicht.

Weiterlesen …