Pressemitteilungen

Gründungstreffen Berlin Research 50, Foto: Katja Bilo / FVB
Gründungstreffen Berlin Research 50, Foto: Katja Bilo / FVB

Gemeinsam für die Wissenschaftsmetropole

Berlin als internationale Wissenschaftsmetropole zu stärken, ist Ziel einer gemeinsamen Initiative der außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Hauptstadt. Sie haben sich zur BR 50 (Berlin Research 50) zusammengeschlossen, um künftig gemeinsam Strategien für die Forschung und den Austausch mit Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Die Kooperation mit den Berliner Universitäten wird hierdurch erleichtert und verstärkt.

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Fledermausforscher in Berlin mit Detektor Foto: Leibniz-IZW
Fledermausforscher in Berlin mit Detektor Foto: Leibniz-IZW

Mit Abendseglern und Mausohren durch die Berliner Nacht – Fledermausforscher für die finale Projektrunde gesucht!

Berlin ist die Hauptstadt der Fledermäuse. Von den 25 in Deutschland vorkommenden Arten sind 18 in Berlin nachgewiesen. Um mehr darüber herauszufinden, wo im Stadtgebiet welche Fledermausarten unterwegs sind und ob Grün- und Waldflächen innerhalb der Stadt einen Rückzugsort für seltene Arten bieten, führt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) seit Mai 2019 ein Citizen-Science-Projekt über Fledermäuse in Berlin durch. Für die dritte und letzte Projektphase werden nun neugierige Berlinerinnen und Berliner gesucht, die Hauptstadt-Fledermäuse ‚belauschen‘. Die Teilnehmenden erhalten hierfür leihweise vom Leibniz-IZW einen modernen Fledermausdetektor, mit dem sie entlang festgelegter Strecken in Berlin Fledermausrufe aufzeichnen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 08. März 2020 um die Teilnahme am Projekt bewerben.

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Anamitisches Streifenkaninchen (Foto: WWF CarBi Project / Bach Ma NP)
Anamitisches Streifenkaninchen (Foto: WWF CarBi Project / Bach Ma NP)

Großflächige Erhebungen zur Säugetier-Vielfalt sind für ein effektives Vorgehen gegen Wilderei notwendig

Wilderei führt in tropischen Hotspots der biologischen Vielfalt (Biodiversitäts-Hotspots) zu einem beispiellosen Rückgang der Wildtierpopulationen. Effektive Gegenmaßnahmen setzen jedoch genaue Kenntnisse über Vorkommen und Verteilung bedrohter Tierarten voraus. Diese Kenntnisse setzen groß angelegte systematische Erhebungen sowie neue Methoden der Datenerfassung und -analyse voraus, schließt ein Forscherteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen im Truong-Son-Gebirge in Vietnam und Laos. Diese Region ist durch ein außergewöhnlich hohes Vorkommen Arten mit begrenzter Verbreitung (endemische Arten) gekennzeichnet, das jedoch durch Wilderei mittels Schlingfallen bedroht ist. Eine großflächige Kartierung der Biodiversität kann wichtige Informationen für den Schutz seltener Arten liefern. Die Untersuchung, an der neben dem Leibniz-IZW auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Naturschutzbereich, unter anderem von WWF Vietnam und WWF Laos, beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift „Diversity & Distributions“ veröffentlicht.

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Wildtierkamera-Aufnahme von einem Fuchs (Foto: Leibniz-IZW)
Wildtierkamera-Aufnahme von einem Fuchs (Foto: Leibniz-IZW)

Fuchs, Waschbär und Co. in Gärten in und um Berlin – Wildtierforscher für die finale Projektrunde gesucht!

Zahlreiche Wildtierarten haben in den vergangenen Jahrzehnten den Weg aus dem Umland nach Berlin gefunden und sich hier dauerhaft angesiedelt. Allerdings ist noch relativ wenig darüber bekannt, wo unsere tierischen Nachbarn leben und wie sie mit den Umweltbedingungen im Großstadtdschungel umgehen. Um dies herauszufinden, führt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere durch. In den bisherigen Runden des Projektes wurden von den Teilnehmenden mithilfe von Wildtierkameras über 20.000 Fotos von 11 wildlebenden Säugetierarten aufgenommen. Für die vierte und letzte Projektrunde, die am 30.03.2020 beginnt und zwei Monate dauert, sucht das Leibniz-IZW jetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit eigenem Garten in Berlin oder im Umland nahe der Stadtgrenze. Interessenten können sich bis zum 16.02.2020 auf www.wildtierforscher-berlin.de bewerben.

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Minister Hon Najib Balala (Ministry of Tourism and Wildlife, Kenia) wohnt der Prozedur bei Foto: Ami Vitale
Minister Hon Najib Balala (Ministry of Tourism and Wildlife, Kenia) wohnt der Prozedur bei Foto: Ami Vitale

Wissenschaftsteam erzeugt einen dritten Embryo - ein weiterer Schritt zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns

Im August 2019 hat das BMBF-geförderte „BioRescue Wissenschafts- und Naturschutzteam“ einen Meilenstein im Kampf gegen das Aussterben des Nördlichen Breitmaulnashorns erreicht. Es entnahm den beiden verbliebenen Weibchen Eizellen, befruchtete diese künstlich mit gefrorenem Sperma von verstorbenen Männchen und erzeugte zwei Nördliche Breitmaulnashorn-Embryos. Mit großer Unterstützung der kenianischen Regierung und im Beisein von Hon Najib Balala (Cabinet Secretary, Ministry of Tourism and Wildlife, Kenya) wiederholte das Team die Prozedur am 17. Dezember 2019 und konnte über Weihnachten einen neuen Embryo erzeugen. Dies erhöht die Chancen auf Nachwuchs für die Dickhäuter erheblich. Die Prozedur hat sich als sicher erwiesen und kann solange regelmäßig durchgeführt werden, bis die Tiere zu alt sind. Die Vorbereitungen für die nächsten Schritte der Rettungsmission für das Nördliche Breitmaulnashorn sind im Gange.

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