Herzlich willkommen am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung!

Das Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) ist eine interdisziplinär arbeitende Forschungseinrichtung, die sich mit der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für einen innovativen Artenschutz befasst.

Der Mensch beeinflusst nahezu alle Ökosysteme unseres Planeten. Immer noch lässt sich nicht vorhersagen, wie Flora und Fauna auf die ständig wachsenden globalen Veränderungen reagieren (werden). Wie kommt es, dass manche Wildtierarten durch die Eingriffe des Menschen bedroht sind, während andere sich erfolgreich an veränderte Lebensräume und Lebensumstände anpassen können?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, verbindet das IZW verschiedene Forschungsansätze und Fachdisziplinen. Wir untersuchen physiologische, genetische, verhaltensbiologische, ökologische, evolutionsbiologische und veterinärmedizinische Aspekte, verknüpfen Grundlagen- und angewandte Forschung und stellen Fragen zu Mechanismen (proximate Fragestellungen) sowie zur evolutionsbiologischen Funktion (ultimate = funktionelle Fragestellung) von Merkmalen.  

Das IZW untersucht die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit von Wildtierpopulationen in freier Wildbahn und in menschlicher Obhut in Deutschland, Europa und weltweit. Gelingt es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtierpopulationen zu verstehen und vorherzusagen, dann kann diese Kenntnis genutzt werden, um neue Konzepte und gezielte Interventionen für den Artenschutz zu entwickeln.

Das IZW ist ein Institut des Forschungsverbundes Berlin e.V. und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Unterzeichnenden: links: Frank Oberwemmer, Artenschutzreferent Zoo Leipzig; Mitte: Dr. Laurentius Ambu, Direktor des Sabah Wildlife Departments; rechts: Prof. Heribert Hofer, Direktor des IZW. Foto: Sen Nathan.

Asiatische Säugetiere sterben aus

Am Montag, dem 22. November 2010, wurde in Sabah, Malaysia ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, der den weiteren Verlust von Biodiversität in Sabah verhindern soll.

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Jungtier eines Europäischen Feldhasen. Im Unterschied zu Kaninchen werden Feldhasen nach 42 Tagen als Nestflüchter geboren. Foto: Kathleen Röllig, IZW.

Schwanger werden, wenn man schon schwanger ist

Europäische Feldhasen können erneut trächtig werden, auch wenn der vorherige Wurf noch nicht geboren ist, das erhöht ihren Fortpflanzungserfolg.

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Junge Tüpfelhyäne. Als Sohn einer hochrangigen Mutter genießt er Privilegien während der Aufzucht. Copyright: O. Höner & B. Wachter, IZW.

Hochgeborene Hyänen-Söhne profitieren ihr Leben lang

Söhne von Müttern mit hohem Sozialstatus genießen während der Aufzucht Privilegien und erzielen dadurch einen besonders hohen Fortpflanzungserfolg. Dies zeigte jetzt ein Team um Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zum ersten Mal bei einem sozialen Säugetier, der Tüpfelhyäne. Die Resultate
werden in der neuesten Ausgabe von „Nature Communications“ vorgestellt.

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Der Langhaarnasenotter (Lutra sumatrana) ist vor hundert Jahren zum letzten Mal gesichtet worden. Copyright: Wilting & Mohamed, Sabah Wildlife Department, Sabah Forestry Department.

Seltene Otterart auf Borneo wiederentdeckt

Deutsche und malaysische Wissenschaftler haben in Sabah auf Borneo mit Hilfe einer automatischen Kamera den Langhaarnasenotter (Lutra sumatrana) wieder entdeckt. Diese stark bedrohte Otterart wurde zuletzt vor über 100 Jahren in dem Bundesstaat Malaysias gesichtet.

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Große Mausohr-Fledermäuse mit Pilzbesiedlung an Nase und Flügeln. Foto: Andreas Kiefer, NABU Rheinland-Pfalz.

Tödlicher Fledermauspilz auch in Europa weit verbreitet

Ein Forscherteam konnte den Erreger des „Weißnasen-Syndrom“ auch bei europäischen Fledermäusen nachweisen. Die Tiere scheinen im Gegensatz zu amerikanischen Arten daran jedoch nicht zu erkranken.

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