Herzlich willkommen am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung!

Das Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) ist eine interdisziplinär arbeitende Forschungseinrichtung, die sich mit der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für einen innovativen Artenschutz befasst.

Der Mensch beeinflusst nahezu alle Ökosysteme unseres Planeten. Immer noch lässt sich nicht vorhersagen, wie Flora und Fauna auf die ständig wachsenden globalen Veränderungen reagieren (werden). Wie kommt es, dass manche Wildtierarten durch die Eingriffe des Menschen bedroht sind, während andere sich erfolgreich an veränderte Lebensräume und Lebensumstände anpassen können?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, verbindet das IZW verschiedene Forschungsansätze und Fachdisziplinen. Wir untersuchen physiologische, genetische, verhaltensbiologische, ökologische, evolutionsbiologische und veterinärmedizinische Aspekte, verknüpfen Grundlagen- und angewandte Forschung und stellen Fragen zu Mechanismen (proximate Fragestellungen) sowie zur evolutionsbiologischen Funktion (ultimate = funktionelle Fragestellung) von Merkmalen.  

Das IZW untersucht die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit von Wildtierpopulationen in freier Wildbahn und in menschlicher Obhut in Deutschland, Europa und weltweit. Gelingt es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtierpopulationen zu verstehen und vorherzusagen, dann kann diese Kenntnis genutzt werden, um neue Konzepte und gezielte Interventionen für den Artenschutz zu entwickeln.

Das IZW ist ein Institut des Forschungsverbundes Berlin e.V. und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Tigerschecke. Foto: IZW.

Alte DNA bietet neue Einblicke in die Höhlenmalerei

Ein internationales Forscherteam bestimmte die Fellfarbe von eiszeitlichen Pferden anhand ihrer Gene. Überraschenderweise stimmten die Felszeichnungen aus der letzten Eiszeit und die gefundenen Fellfarben überein. Es wurden braune und schwarze Pferde gefunden und die markanten Tigerschecken konnten erstmalig nachgewiesen werden. Die prähistorischen Felszeichnungen stellen also wohl ein Abbild der Wirklichkeit ihrer Zeit dar.

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Die geheimnisvolle Borneokatze, die nur auf dieser Insel vorkommt. Foto: Joanna Ross und Andrew Hearn, Oxford University, WildCRU.

Sind Borneos Raubtiere noch zu retten?

Die Bewahrung der einzigartigen Vielfalt von Raubtieren auf Borneo war das Ziel des „1st Borneo Carnivore Symposiums“, zu dem vom 18. bis 24. Juni 2011 Forscher, Artenschützer und Regierungsvertreter in
Kota Kinabalu, der Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sabah auf Borneo, zusammen kamen. Südostasien besitzt die größte Vielfalt an Raubtierarten; allerdings ist auch das Aussterberisiko hier bei weitem
am höchsten. Schwerpunkt der Konferenz war die Bedrohung aller Raubtierarten auf Borneo und die Identifikation von Schlüsselgebieten für ihren langfristigen Schutz.

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Unterzeichner des Memorandums: Prof. Heribert Hofer, Direktor des IZW (l.) und Datuk Sam Mannan, Direktor der Forstverwaltung Sabah

Artenschutz in bewirtschafteten Regenwäldern

Das Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wird Malaysia dabei unterstützen, die Artenvielfalt
(Biodiversität) in den bewirtschafteten Regenwaldgebieten von Sabah (Malaysia) zu erfassen. Vertreter der Landesregierung von Sabah, repräsentiert durch die Forstverwaltung Sabah (SFD), und des IZW unterzeichneten dazu am 7. Februar 2011 ein Memorandum of Understanding (MoU).

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Die Unterzeichnenden: links: Frank Oberwemmer, Artenschutzreferent Zoo Leipzig; Mitte: Dr. Laurentius Ambu, Direktor des Sabah Wildlife Departments; rechts: Prof. Heribert Hofer, Direktor des IZW. Foto: Sen Nathan.

Asiatische Säugetiere sterben aus

Am Montag, dem 22. November 2010, wurde in Sabah, Malaysia ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, der den weiteren Verlust von Biodiversität in Sabah verhindern soll.

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Jungtier eines Europäischen Feldhasen. Im Unterschied zu Kaninchen werden Feldhasen nach 42 Tagen als Nestflüchter geboren. Foto: Kathleen Röllig, IZW.

Schwanger werden, wenn man schon schwanger ist

Europäische Feldhasen können erneut trächtig werden, auch wenn der vorherige Wurf noch nicht geboren ist, das erhöht ihren Fortpflanzungserfolg.

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