Wissenstransfer am IZW

"Forschung für den Artenschutz"

Die Mission des IZW “Forschung für den Artenschutz” beinhaltet die Verpflichtung, wissenschaftliche Forschung nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verantwortungsvoll und nahe am gesellschaftlichen Bedarf zu gestalten.

Unsere Vision ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren zu verstehen und zu verbessern. Mit ihrer Forschung liefern die Wissenschaftler des IZW Mosaiksteine für ein immer vollständigeres Bild der Anpassungsfähigkeit von Wildtieren an den globalen Wandel. Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse sind die Basis, um neue Konzepte und Methoden zum Schutz von Wildtieren zu entwickeln und schlussendlich die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren zu verbessern. In diesem Prozess spielt Wissenstransfer eine entscheidende Rolle.

Wissenstransfer wird im IZW als Teilaufgabe der wissenschaftlichen Arbeit verstanden. Es ist Teil der Institutsstrategie, sich um neue Wege des Wissenstransfers zu bemühen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wildtiere auch mit zahlreichen nicht-wissenschaftlichen Partnern auszutauschen. Unsere Wissenstransferaktivitäten richten sich an Entscheidungsträger, spezifische Interessensgruppen, Wirtschaftspartner und die breite Öffentlichkeit. Erweisen sich neue Ideen oder technologische Entwicklungen als vielversprechend unterstützt das IZW seine Mitarbeiter darin, diese Erkenntnisse weiterzuentwickeln, um sie später als Anwendung auf den Markt zu bringen. Zur Koordinierung dieser Aktivitäten wird im IZW eine ReferentIN für Wissenstransfer beschäftigt.

Wissenstransfer umfasst alle Aktivitäten, die Wissen, Technologien, Kompetenzen, Ressourcen und das Verständnis von Wissenschaftskultur in die Gesellschaft vermitteln und den Dialog mit dieser fördern. Für die verschiedenen gesellschaftlichen Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, spezifischen Interessensgruppen und der allgemeinen Öffentlichkeit sind zu diesem Zweck unterschiedliche Übersetzungsleistungen erforderlich. Die Aktivitäten reichen vom Technologietransfer über die Bereitstellung von Informationsinfrastrukturen und Politik- und Gesellschaftsberatung bis hin zur Wissensvermittlung für die breite Öffentlichkeit.

Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft betreibt das IZW gemäß dem Ideal theoria cum praxi Wissenschaft zum Wohl der Gesellschaft. Dafür ist Wissenstransfer essentiell: Er versetzt die Gesellschaft in die Lage, forschungsbasiertes Wissen zu verstehen und zu nutzen. Der Ertrag wissenschaftlicher Aktivitäten wird durch Wissenstransfer aufbereitet und verfügbar gemacht.

Erfolgreicher Transfer ist die zielgruppenspezifische Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Diese ist an die Kultur und Handlungsweisen der verschiedenen Zielgruppen anschlussfähig, an ihren Bedarf angepasst und ermöglicht einen gegenseitigen Austausch bis hin zur gemeinsamen Wissensgenerierung. Wissenstransfer erfüllt damit eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Die Transferaktivitäten der Leibniz-Gemeinschaft sind so divers wie die einzelnen Aufgaben und Themengebiete der Mitgliedseinrichtungen. Demnach kann forschungsbasiertes Wissen auf vielfältige Weise wirksam werden – als Grundlage für Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Entwicklung, sei sie ökonomisch, ökologisch, technologisch, politisch oder kulturell.