Pressemitteilungen

Das Leibniz-IZW informiert regelmäßig über wesentliche Ergebnisse seiner Forschung, Veranstaltungen oder Preise sowie über Personalia. Die Pressemitteilungen werden per E-Mail direkt an interessierte Journalistinnen und Journalisten versendet sowie über die Portale Informationsdienst Wissenschaft, AlphaGalileo sowie EurekAlert verbreitet. Sind Sie interessiert, unsere Pressemitteilungen direkt zu erhalten? Dann senden Sie eine entsprechende Nachricht an presse@izw-berlin.de

Tigerschädel. Foto: Per Christiansen
Tigerschädel. Foto: Per Christiansen

Weniger Tigerunterarten – besserer Schutz

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse könnten helfen, das Aussterben des Tigers (Panthera tigris) zu verhindern. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass der Tiger in nur noch zwei Unterarten unterteilt werden sollte – bisher waren es neun. Das hat weitreichende Konsequenzen für den Artenschutz, da Schutzmaßnahmen und Erhaltungszuchtprogamme jetzt einfacher, flexibler und somit effizienter gestaltet werden können. Die Ergebnisse wurden im frei zugänglichen Fachjournal „Science Advances“ veröffentlicht.

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Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta) und Enzym-Immunoassay. Foto: M.L. East & M. Dehnhard
Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta) und Enzym-Immunoassay. Foto: M.L. East & M. Dehnhard

Neue Methode zur Testosteronbestimmung bei Tüpfelhyänen

Durchbruch in der Hormonforschung - Einem Forscherteam vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Universität Pretoria ist es erstmalig gelungen, Testosteron über seine Abbauprodukte im Kot von Tüpfelhyänen zu messen. Diese innovative, nicht-invasive Methode ist sehr wichtig, um eine Störung der Tiere zu vermeiden.

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Fledermäuse düngen tropische Bäume - eine ‚win-win’ Situation im Regenwald
Carollia perspicillata beim Fressen von Früchten des Nachtschattengewächses| Foto: Christian Voigt

Fledermäuse düngen tropische Bäume - eine ‚win-win’ Situation im Regenwald

Fledermäuse in den Tropen düngen Bäume mit ihren Ausscheidungen. Ein internationales Forscherteam fand heraus, dass die Samen einer tropischen Baumart Nährstoffe aus Exkrementen von Fledermäusen enthalten. Die Studie wurde jetzt in dem wissenschaftlichen Fachjournal „Biotropica“ veröffentlicht.

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Koalas ernähren sich eigenartig – aber haben sie auch eigenartige Bakterien?
Koala im Tiergarten Schönbrunn in Wien | Foto: Barbara Feldmann

Koalas ernähren sich eigenartig – aber haben sie auch eigenartige Bakterien?

Koalas ernähren sich fast ausschließlich von Eukalyptusblättern. Benötigen sie deshalb spezifische Mikroorganismen, die ihnen bei der Verdauung ihrer Nahrung helfen? Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) haben die Zusammensetzung von Bakteriengemeinschaften in verschiedenen Verdauungsorganen untersucht. Sie fanden bei Koalas jedoch keine ungewöhnlichen oder speziellen Mikrobengemeinschaften, wenn sie diese mit jenen anderer Säugetiere verglichen. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass nichtinvasive Proben wie z.B. Kotproben, die üblicherweise zur Untersuchung der Zusammensetzung von Mikrobengemeinschaften verwendet werden, wohlmöglich keine präzise Beschreibung des Darmmikrobioms des Wirtes liefern. Die Studie wurde nun in dem wissenschaftlichen Fachmagazin „Scientific Reports“ veröffentlicht.

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Einladung zum Pressetermin „Füchse in der Stadt“
Rotfuchs (Vulpes vulpes) in Berlin-Lichtenberg. Foto: M. Braun

Einladung zum Pressetermin „Füchse in der Stadt“

Start für die Programmaktion „Füchse in der Stadt“ – Berlinerinnen und Brandenburger werden Bürgerwissenschaftler
Einladung zum Pressetermin am 7. Mai 2015 in Berlin

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Säugen beeinträchtigt Immunprozesse in Tüpfelhyänen
Tüpfelhyänen. Foto: IZW

Säugen beeinträchtigt Immunprozesse in Tüpfelhyänen

Bei säugenden Tüpfelhyänen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Befalls mit Parasiten. Das ist das Ergebnis einer Studie, die jetzt im wissenschaftlichen Fachjournal „Behavioural Ecology and Sociobiology“ veröffentlicht wurde.

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CT der neuen Generation
CT der neuen Generation. Foto: Guido Fritsch/ IZW

Einweihung des modernsten Computertomographen in der Tiermedizin

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin weiht den weltweit modernsten Computertomographen (CT) in der veterinärmedizinischen Forschung ein. Der CT der neuen Generation ermöglicht faszinierende virtuelle Touren ins Innere der Tiere und die Darstellung bewegter Organe, wie etwa dem schlagenden Herzen, in bisher nicht erreichter Auflösung.

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TEM-Aufnahme: Tuberkulose-Granulom mit Mykobakterien. Foto: Gudrun Wibbelt/ IZW
TEM-Aufnahme: Tuberkulose-Granulom mit Mykobakterien. Foto: Gudrun Wibbelt/ IZW

Infektionen des 21. Jahrhunderts – Neuer Leibniz-Forschungsverbund

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist Mitbegründer des Leibniz-Forschungsverbundes „INFECTIONS´21 – Transmission Control of Infections in the 21th Century“ (Übertragungskontrolle von Infektionen des 21. Jahrhunderts). Der neue Leibniz-Verbund erforscht die Kontrolle, Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. An dem interdisziplinären Projekt sind 14 Leibniz-Institute und drei externe Partner beteiligt. Der Verbund wird für vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro gefördert.

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Vampirfledermaus (Desmodus rotundus)
Vampirfledermaus (Desmodus rotundus), ERV Virusstammbaum. Foto: E. Lonza Rudio und ML Ojeda Mendez

Vampirfledermäuse: Wer hat hier wen gebissen?

Wissenschaftler haben einen neuen „fossilen” Retrovirus in Vampirfledermäusen entdeckt. Der neue Virus gleicht denen in Nagetieren und Primaten. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Zirkulation eines aktiven infektiösen Retrovirus erst kürzlich stattgefunden hat und die Übertragung artenübergreifend erfolgte. Die Studie wurde jetzt im Wissenschaftsmagazin „Journal of Virology“ veröffentlicht.

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Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus)
Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus). Foto: CC Voigt/ IZW

Deutschlands Energiewende kollidiert mit migrierenden Fledermäusen

Fledermäuse verunglücken in großer Zahl an deutschen Windkraftanlagen. Die Zahl solcher Anlagen ist hierzulande bereits sehr hoch und soll noch weiter steigen. Mehr als zwei Drittel der Tiere, die durch Windkraftanlagen auf deutschem Boden zu Tode kommen, sind jedoch wandernde Fledermäuse auf ihrem Weg zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen. Aufgrund seiner zentralen geographischen Lage in Europa hat Deutschland deshalb eine große Verantwortung für den Schutz migrierender Fledermäuse.

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