Wolf im CT. Foto: Guido Fritsch
Wolf im CT. Foto: Guido Fritsch

Neues Wolfs-Beratungszentrum des Bundes soll Landesbehörden unterstützen

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland stellt Bundes- und Landesbehörden vor Aufgaben, die einer bundesweiten Koordination bedürfen. Dies soll ein neues Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes leisten, das die zuständigen Landesbehörden bei offenen Fragen rund um den Wolf berät und bundesweit Daten zur Ausbreitung des Wolfes sammelt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel sicherten sich für den Aufbau des neuen Wolf-Zentrums die Unterstützung der renommiertesten Experten des Landes....

Junger Auerhahn. Foto: Ingo Decker
Junger Auerhahn. Foto: Ingo Decker

Schwedische Auerhühner werden zu echten Brandenburgern

Bad Liebenwerda - Anhand genetischer Untersuchungen konnten jetzt in der kleinen Auerhühner-Population (Tetrao urogallus) in Südbrandenburg bereits Tiere der Enkelgeneration (Generation F2) nachgewiesen werden. Erst 2012 waren im Rahmen eines Pilotprojekts zur Wiederansiedlung dieser Vögel die ersten eigens in Schweden gefangenen Auerhühner in den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken freigesetzt worden...

Wildmeerschweinchen. Foto: Alexandra Weyrich/IZW
Wildmeerschweinchen. Foto: Alexandra Weyrich/IZW

Wie der Vater so der Sohn: Epigenetik bei Wildmeerschweinchen

Väter sind in der Lage, ihre internen Stoffwechselabläufe an gestiegene Temperaturen anzupassen und diese Erfahrung unmittelbar an ihre Nachkommen weitergeben. Das wurde jetzt erstmalig bei einem Wildtier nachgewiesen. Diese Ergebnisse sind im Rahmen eines Projektes des Paktes für Forschung und Innovation entstanden und wurden in der Fachzeitschrift „Molecular Ecology“ veröffentlicht. ...

Das Nördliche Breitmaulnashorn Nabiré, ein 32-jähriges Weibchen im ZOO Dvůr Králové, starb leider am 27. Juli 2015.  Foto: Joel Satore
Das Nördliche Breitmaulnashorn Nabiré, ein 32-jähriges Weibchen im ZOO Dvůr Králové, starb leider am 27. Juli 2015. Foto: Joel Satore

Reproduktions- und Stammzellforscher erstellen Rettungsplan für Nördliches Breitmaulnashorn

Ein internationales Forscherteam hat einen Rettungsplan für die weltweit letzten drei Nördlichen Breitmaulnashörner (Ceratotherium simum cottoni) aufgestellt. Ziel ist es, die drei letzten Nashörner und Gewebeproben der bereits verstorbenen Individuen zu nutzen, um eine lebensfähige selbsterhaltende Population zu schaffen. Dazu setzen die Forscher aktuelle Erkenntnisse aus der Reproduktions- und Stammzellforschung ein. ...

Bürgerwissenschaftler werden und Tierbeobachtung melden

Seit 7. Mai führen der rbb und das IZW das Bürgerwissenschaften-Projekt Füchse in der Stadt durch:
 

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Herzlich willkommen am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung!

Das Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) ist eine interdisziplinär arbeitende Forschungseinrichtung, die sich mit der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für einen innovativen Artenschutz befasst.

Der Mensch beeinflusst nahezu alle Ökosysteme unseres Planeten. Immer noch lässt sich nicht vorhersagen, wie Flora und Fauna auf die ständig wachsenden globalen Veränderungen reagieren (werden). Wie kommt es, dass manche Wildtierarten durch die Eingriffe des Menschen bedroht sind, während andere sich erfolgreich an veränderte Lebensräume und Lebensumstände anpassen können?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, verbindet das IZW verschiedene Forschungsansätze und Fachdisziplinen. Wir untersuchen physiologische, genetische, verhaltensbiologische, ökologische, evolutionsbiologische und veterinärmedizinische Aspekte, verknüpfen Grundlagen- und angewandte Forschung und stellen Fragen zu Mechanismen (proximate Fragestellungen) sowie zur evolutionsbiologischen Funktion (ultimate = funktionelle Fragestellung) von Merkmalen.  

Das IZW untersucht die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit von Wildtierpopulationen in freier Wildbahn und in menschlicher Obhut in Deutschland, Europa und weltweit. Gelingt es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtierpopulationen zu verstehen und vorherzusagen, dann kann diese Kenntnis genutzt werden, um neue Konzepte und gezielte Interventionen für den Artenschutz zu entwickeln.

Das IZW ist ein Institut des Forschungsverbundes Berlin e.V. und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.