Leibniz-IZW Forscher erhält internationalen Tierschutzpreis

Dr. Frank Göritz (links) bei einem Rettungseinsatz im Gazastreifen.
Dr. Frank Göritz (links) bei einem Rettungseinsatz im Gazastreifen.

Dem Forscher und leitenden Tierarzt Dr. Frank Göritz wurde am 11. September 2017 in Wien der internationale „Vier Pfoten Tierschutzpreis“ überreicht.

Frank Göritz vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erhielt diese Auszeichnung als Dank für seine außergewöhnlichen Leistungen, seinen unermüdlichen Einsatz und sein fachkundiges, veterinärmedizinisches Engagement für den internationalen Tierschutz. Seine hohe Fachkompetenz als Wildtierarzt hat er bei unzähligen, oft sehr herausfordernden Einsätzen bewiesen. Seine Hilfseinsätze haben ihn im Tierschutz international bekannt gemacht, so z. B. die Schließung und erfolgreiche Umsetzung der Tiere des Khan Younis Zoos im Gazastreifen.

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten hat in diesem Jahr erstmals den internationalen „VIER PFOTEN Tierschutzpreis“ verliehen. Mit diesem Preis möchte Vier Pfoten außerordentliches Engagement im Namen des Tierschutzes würdigen. 

Die Veranstaltung wurde von Grußworten von Harald Schwammer, stellvertretender Direktor des Tiergarten Schönbrunn, und Helmut Pechlaner, ehemaliger Direktor des Tiergarten Schönbrunn und Ehrenpräsident des WWF-Österreich begleitet. Die Auszeichnung wurde von Vier Pfoten Gründer und Stiftungspräsident Heli Dungler feierlich überreicht.

Göritz forscht in der Abteilung „Reproduktionsmanagement“ des Leibniz-IZW. Er leistet dort einen nachhaltigen Beitrag zum evidenzbasierten Naturschutz und setzt sich für den Erhalt bedrohter Wildtierarten ein.