Das Leibniz-IZW ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren im Kontext des globalen Wandels zu verstehen und zum Erhalt von gesunden Wildtierbeständen beizutragen. Dafür erforschen wir die Vielfalt von Lebenslauf-Strategien, die Mechanismen der evolutionären Anpassungen und ihre Grenzen – inklusive Wildtierkrankheiten – sowie die Wechselbeziehungen zwischen Wildtieren, ihrer Umwelt und dem Menschen. Wir setzen Expertise aus Biologie und Veterinärmedizin in einem interdisziplinären Ansatz ein, um Grundlagen- und angewandte Forschung – von der molekularen bis zur landschaftlichen Ebene – in engem Austausch mit Stakeholdern und der Öffentlichkeit durchzuführen. Darüber hinaus stellen wir einzigartige und hochwertige Dienstleistungen für die Wissenschaftsgemeinschaft bereit.

Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest in Deutschland: Das Leibniz-IZW führt Forschungen zur Populationsdynamik, zur Modellierung von Krankheitsausbrüchen bei Wildschweinen sowie zur Ökologie und Mensch-Tier-Interaktion in urbanen Räumen durch. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Krankheit bei Nutztieren und daher sind für alle Fragen zum akuten Infektionsgeschehen die jeweiligen Landeslabore und das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) FLI zuständig.

Aktuelles

Dr Erik Meijaard of Borneo Futures, Jakarta
Orang-Utan: Dr Erik Meijaard of Borneo Futures, Jakarta

Neue Hoffnung für Orang-Utans auf Borneo trotz Klimawandels und Abholzung

Eine neue Untersuchung zeigt, dass trotz der Bedrohung durch Klimawandel und Abholzung große Waldgebiete auf Borneo geeignet sind, um Orang-Utans auch in den nächsten Jahrzehnten Lebensraum bieten zu können, wenn diese ausreichend geschützt werden.

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BU unter der Pressemitteilung. | Foto: Thomas Hackmann

Tigerschecken & Nachtblindheit - Jahrtausende alte Pferde-DNS offenbart Zuchtpräferenzen des Menschen

Über die Jahrtausende hinweg hat der Mensch je nach Vorliebe die Fellfarben der Haustiere immer wieder züchterisch verändert. Im Fall der Tigerscheckung bei Pferden konnte jetzt ein internationales Forscherteam den wechselhaften Zuchtverlauf seit Beginn der Domestikation vor ca. 5500 Jahren rekonstruieren. Diese Studie unterstreicht den Wert der genetischen Diversität für die Zucht. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal Philosophical Transactions B der Royal Society veröffentlicht.

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Abb.: IZW

Großer Fischzug im „DNA-Teich“

IZW-Forscher um Alex Greenwood publizieren in PLOS ONE einen simplen Weg, um das Erbgut einer Lebensform aus dem Gemisch von Genomen mehrerer Organismen herauszuangeln.

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Blutabnahme an einem frei lebenden Gepard auf namibischem Farmland für stabile Isotopenmessungen. Foto: G. Czirjak/IZW
Blutabnahme an einem frei lebenden Gepard auf namibischem Farmland für stabile Isotopenmessungen. Foto: G. Czirjak/IZW

Geparden-Menü: Wild statt Rind

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) können nun Entwarnung geben: In einer aktuellen Studie haben sie herausgefunden, dass auf der Speisekarte der Geparde in erster Linie Wildtiere stehen. Der Gepard ist eine gefährdete Tierart, der in großen Populationen nur noch auf kommerziellem Farmland in Namibia vorkommt. Die Farmer dort sehen in ihm eine mögliche Bedrohung für ihr Weidevieh.

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Dr. Martin Schulze bei der computerunterstützten Motilitätsanalyse von Eberspermien. Foto: IFN Schönow e.V.
Dr. Martin Schulze bei der computerunterstützten Motilitätsanalyse von Eberspermien. Foto: IFN Schönow e.V.

Es müssen nicht immer Antibiotika sein: Gesunde Schweinezucht

Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, die Verwendung von Antibiotika in der Schweinezucht durch den Einsatz von antimikrobiellen Peptiden zu reduzieren. Die Ergebnisse der Studie wurden im Online-Fachjournal PLOS ONE veröffentlicht.

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Treffen Zoo und Tierpark Berlin mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im IZW in Berlin Friedrichsfelde. Foto: Steven Seet/IZW
Treffen Zoo und Tierpark Berlin mit IZW (Berlin Friedrichsfelde). Foto: Steven Seet/IZW

Berliner Zoo, Tierpark und Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung arbeiten zusammen

Die zukünftige Entwicklung von Zoo und Tierpark Berlin wird, unterstützt durch das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), wissenschaftliche Erkenntnisse und Artenschutz-Aspekte stärker miteinbeziehen. Darauf einigten sich der neue Direktor des Berliner Zoos und Tierparks, Dr. Andreas Knieriem, und Prof. Dr. Heribert Hofer, Direktor des IZW.

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Fledermaus-Fangvorrichtung nahe der biologischen Station Pape in Lettland. Foto: Oliver Lindecke
Fledermaus-Fangvorrichtung nahe der biologischen Station Pape in Lettland. Foto: Oliver Lindecke

In Lettland wird die weltweit erste Fangvorrichtung für migrierende Fledermäuse eröffnet

Am 19. August 2014 wird auf der ornithologischen Feldstation in Pape, Lettland die weltweit erste Fledermaus-Fangreuse eröffnet. Damit wird ein ehrgeiziges internationales Fledermausforschungsprojekt gestartet, dass Antworten auf viele bisher ungeklärte Fragen bezüglich der Flugrouten, der Überwinterungsgebiete und der Physiologie dieser ökologisch wertvollen Säugetiere liefern soll.

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Tote Fledermaus. Foto: Christian Voigt/IZW
Tote Fledermaus. Foto: Christian Voigt/IZW

Das haut die stärkste Fledermaus um

An Windrädern kommen Fledermäuse in großer Zahl um. Forscher haben in einer aktuellen Studie die Herkunft der Tiere ermittelt: Sie stammen nicht nur aus der lokalen Umgebung, sondern manche legten vorher zum Teil große Flugstrecken zurück. So trägt Deutschland nicht nur Verantwortung für den heimischen Artenschutz, sondern auch für Populationen anderer Länder.

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Links: Deformierendes kupferhaltiges Geschoss (TSX). Keine Splitterwolke vorhanden. Rechts: Deformierendes bleihaltiges Geschoss (NVU). Splitterwolke deutlich sichtbar.
Links: Deformierendes kupferhaltiges Geschoss (TSX). Keine Splitterwolke vorhanden. Rechts: Deformierendes bleihaltiges Geschoss (NVU). Splitterwolke deutlich sichtbar.

Blei in Jagdgeschossen ist verzichtbar − Studie belegt Eignung von Alternativen

Eine neue Studie zur Zielballistik bleihaltiger und bleifreier Geschosse zeigt, dass beide Geschossmaterialien gleichermaßen für eine tierschutzgerechte Jagd geeignet sind. Bleifreie Geschosse hinterlassen sogar kleinere Splitterwolken als bleihaltige.

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Synchronisation von Computertomographie und digitalem Röntgen. Generierung von hochauflösenden diagnostischen Bildern eines Nashornfußes. Foto: Gabriela Galateanu
Synchronisation von Computertomographie und digitalem Röntgen. Generierung von hochauflösenden diagnostischen Bildern eines Nashornfußes. Foto: Gabriela Galateanu

Bildgebende Verfahren können Nashornfüße retten

Forscher haben eine innovative Methode entwickelt, die Fußkrankheiten bei großen pflanzenfressenden Säugetieren diagnostiziert. Eine Kombination aus hochauflösender Computertomographie und digitaler Röntgentechnik ermöglicht gezielte medizinische Behandlungen.

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