Das Leibniz-IZW ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren im Kontext des globalen Wandels zu verstehen und zum Erhalt von gesunden Wildtierbeständen beizutragen. Dafür erforschen wir die Vielfalt von Lebenslauf-Strategien, die Mechanismen der evolutionären Anpassungen und ihre Grenzen – inklusive Wildtierkrankheiten – sowie die Wechselbeziehungen zwischen Wildtieren, ihrer Umwelt und dem Menschen. Wir setzen Expertise aus Biologie und Veterinärmedizin in einem interdisziplinären Ansatz ein, um Grundlagen- und angewandte Forschung – von der molekularen bis zur landschaftlichen Ebene – in engem Austausch mit Stakeholdern und der Öffentlichkeit durchzuführen. Darüber hinaus stellen wir einzigartige und hochwertige Dienstleistungen für die Wissenschaftsgemeinschaft bereit.

Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest in Deutschland: Das Leibniz-IZW führt Forschungen zur Populationsdynamik, zur Modellierung von Krankheitsausbrüchen bei Wildschweinen sowie zur Ökologie und Mensch-Tier-Interaktion in urbanen Räumen durch. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Krankheit bei Nutztieren und daher sind für alle Fragen zum akuten Infektionsgeschehen die jeweiligen Landeslabore und das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) FLI zuständig.

Aktuelles

Nabire, Autor: Dvur Kralove Zoo, Joel Satore
Nabire, Autor: Dvur Kralove Zoo, Joel Satore

Auktion zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns

Berliner und Brandenburger Firmenchefs und Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich an der Rettung der bedrohtesten Nashornart der Welt zu beteiligen.

Weiterlesen …

Dr. Frank Göritz (links) bei einem Rettungseinsatz im Gazastreifen.
Dr. Frank Göritz (links) bei einem Rettungseinsatz im Gazastreifen.

Leibniz-IZW Forscher erhält internationalen Tierschutzpreis

Dem Forscher und leitenden Tierarzt Dr. Frank Göritz wurde am 11. September 2017 in Wien der internationale „Vier Pfoten Tierschutzpreis“ überreicht.

Weiterlesen …

Autor: Leibniz-IZW/G.Wibbelt

Häufig gestellte Fragen zum Berliner Eichhörnchen Pockenvirus („Berlin Squirrel Poxvirus“)

In den letzten Tagen erreichen uns nach der Pressemitteilung zum Pockenvirus bei Berliner Eichhörnchen jede Menge Anfragen dazu. Hier finden Sie eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen.

Weiterlesen …

Autor: Leibniz-IZW/G.Wibbelt

Neues Pockenvirus bedroht junge Eichhörnchen

Ein bisher unbekanntes Pockenvirus verursacht schwere Erkrankungen bei Europäischen Roten Eichhörnchen in Deutschland. Molekulargenetische Untersuchungen zeigen, dass es sich dabei um eine neue Art aus der Familie der Pockenviren handelt. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin „Emerging Infectious Diseases“ veröffentlicht.

Weiterlesen …

Autor: Leibniz-IZW

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung gründet Fortbildungsakademie

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin hat die Leibniz-IZW-Akademie gegründet. Mit Hilfe dieser Plattform werden in Zukunft Experteninnen und Experten aus der Wissenschaft und Praxis Fortbildungen für Berufspraktiker und Ehrenamtliche zu Themen der naturschutzorientierten Wildtierforschung und Tiermedizin anbieten. Start der Veranstaltungen ist im Herbst 2017 mit einem Weiterbildungsangebot für Fledermauskundler, welches in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Fledermauskunde Deutschland e.V. erarbeitet wurde.

Weiterlesen …

Autor: Zoo Berlin

Leibniz-IZW begrüßt die Berliner Pandabären

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) unterstützen den Berliner Zoo beim zukünftigen Panda-Nachwuchsprogramm.

 

Weiterlesen …

Autor: O. Lindecke / Leibniz-IZW

Achtung Ablenkung!

Migrierende Fledermäuse werden durch künstliches Licht von ihrer nächtlichen Flugroute abgelenkt. Aber nicht, weil sich an der Lichtquelle vermehrt Insekten tummeln – sondern weil das Licht selbst sie anzieht. Dies fand ein Forscherteam um Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin bei einer Studie mit grünem Laser-Licht heraus.

Weiterlesen …

Pferdeherpesvirus, Autor: Walid A / Leibniz-IZW

Durch die Luft übertragene Viren überleben im Wasser

Bisher dachte man, dass Herpesviren außerhalb ihres Wirtes kaum überlebensfähig sind. WissenschaftlerInnen des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigen in ihrer aktuellen Studie, dass Pferde-Herpesviren unter bestimmten Bedingungen über einen Zeitraum von bis zu drei Wochen stabil und infektiös bleiben. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass unbehandeltes Wasser eine Quelle für Herpesinfektionen darstellt. Die Studie wurde jetzt in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift “Scientific Reports“ veröffentlicht.

 

Weiterlesen …

Wildschweine in Berlin, Author: David Wiemer / Leibniz-IZW

Wildes Herz: Städtische Wildschweine bevorzugen natürliche Nahrung

Anders als vermutet kommen Wildschweine nicht nach Berlin, um dort Mülleimer zu plündern oder andere Nahrungsquellen aus menschlicher Herkunft zu nutzen. Im Gegenteil, auch Stadtschweine ernähren sich vorzugsweise von natürlichen Ressourcen. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), die von National Geographic und der Stiftung Naturschutz Berlin unterstützt wurde. Die ForscherInnen untersuchten Mägen von 247 Wildschweinen aus Berlin und dem Umland. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PLOS ONE“ veröffentlicht.

 

Weiterlesen …

Handling cheetah, Author: Wachter / Leibniz-IZW

So hält sich der Gepard fit und gesund

Geparde sind als bedrohte Art eingestuft – unter anderem, weil sie bisher als krankheitsanfällig galten, da ihnen eine schwache Immunabwehr bescheinigt  wurde. Tatsächlich sind Geparde in freier Wildbahn jedoch so gut wie nie krank. Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Berlin entdeckte nun, dass Geparde eine besonders effiziente angeborene Erstabwehr-Immunität entwickelt haben, mit denen sie mögliche Unzulänglichkeiten in anderen Bereichen der Immunantwort ausgleichen können. Die WissenschaftlerInnen veröffentlichten ihre Ergebnisse in der frei zugänglichen Fachzeitschrift „Scientific Reports“ der Nature Publishing Group.

Weiterlesen …