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Aktuelle Pressemitteilungen

Foramen magnum von Löwenschädeln (Panthera leo); rechts: Schädel eines gesunden Löwen, links: missgebildeter Schädel. Foto: Dr. Merav Shamir
Foramen magnum von Löwenschädeln (Panthera leo). Foto: Dr. Merav Shamir

Ein internationales Wissenschaftsteam unter der Leitung von ForscherInnen der Hebräischen Universität in Jerusalem und dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin untersuchten Schädelmissbildungen bei Löwen, die für neurologische Erkrankungen und einer erhöhten Morbidität verantwortlich gemacht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Missbildungen durch eine Verschränkung von Umweltbedingungen und Erbanlagen entstanden sein könnten. Die Ergebnisse wurden jetzt im wissenschaftlichen Online-Journal PLOS ONE veröffentlicht.

Panzernashorn (Rhinoceros unicornis). Foto: Steven Seet/IZW
Panzernashorn (Rhinoceros unicornis). Foto: Steven Seet/IZW

Um die Fortpflanzung des indischen Panzernashorns ist es schlechter bestellt als gedacht. ForscherInnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) konnten nun gemeinsam mit US-amerikanischen KollegInnen nachweisen, dass bereits im Jungtieralter entstehende gutartige Tumore an Vagina und Gebärmutterhals dafür ursächlich sind. Das hat Konsequenzen für die Zucht in Zoologischen Gärten.

IZW Gebäude Alfred-Kowalke-Str.
IZW-Gebäude. Foto: Steven Seet/IZW

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat das Ergebnis der wissenschaftlichen Evaluierung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin, veröffentlicht. Aufgrund der hervorragenden Arbeit des IZW wird empfohlen, das Institut für weitere sieben Jahre zu fördern.

Kurzschwanz-Blattnasenfledermaus (Carollia sowelli). Foto: Karin Schneeberger/IZW
Carollia sowelli. Foto: Karin Schneeberger/IZW

Zunehmende Lichtverschmutzung in tropischen Lebensräumen kann die Regeneration von Regenwäldern behindern. Nachtaktive, Samen verbreitende Tiere werden gestört.

Orang-Utan mit Nachwuchs. Foto: Andrew Hearn & Joanna Ross
Orang-Utan mit Nachwuchs. Foto: Andrew Hearn & Joanna Ross

Ein internationales Forscherteam untersuchte, in welchem Maße Orang-Utans mit den von Menschenhand verursachten Lebensraumänderungen zurechtkommen.

Große Abendsegler überwintern in einem Fledermauskasten. Foto: Tobias Teige
Große Abendsegler überwintern in einem Fledermauskasten. | Foto: Tobias Teige

Der Große Abendsegler überwintert in alten Baumhöhlen. Diese Winterquartiere für Fledermäuse verschwinden zunehmend, da es immer weniger alte, große Bäume gibt. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) belegen gemeinsam mit internationalen Partnern in einer aktuellen Studie, dass Fledermauskästen daher für die Erhaltung dieser bedrohten Art umso wichtiger sind.