Pressemitteilungen

Das Leibniz-IZW informiert regelmäßig über wesentliche Ergebnisse seiner Forschung, Veranstaltungen oder Preise sowie über Personalia. Die Pressemitteilungen werden per E-Mail direkt an interessierte Journalistinnen und Journalisten versendet sowie über die Portale Informationsdienst Wissenschaft, AlphaGalileo sowie EurekAlert verbreitet. Sind Sie interessiert, unsere Pressemitteilungen direkt zu erhalten? Dann senden Sie eine entsprechende Nachricht an presse@izw-berlin.de

Orang-Utan mit Nachwuchs. Foto: Andrew Hearn & Joanna Ross
Orang-Utan mit Nachwuchs. Foto: Andrew Hearn & Joanna Ross

Orang-Utans leben nicht nur auf Bäumen

Ein internationales Forscherteam untersuchte, in welchem Maße Orang-Utans mit den von Menschenhand verursachten Lebensraumänderungen zurechtkommen.

Weiterlesen …

Große Abendsegler überwintern in einem Fledermauskasten. Foto: Tobias Teige
Große Abendsegler überwintern in einem Fledermauskasten. | Foto: Tobias Teige

Fledermäuse: Einheimische und Migranten hängen gemeinsam ab

Der Große Abendsegler überwintert in alten Baumhöhlen. Diese Winterquartiere für Fledermäuse verschwinden zunehmend, da es immer weniger alte, große Bäume gibt. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) belegen gemeinsam mit internationalen Partnern in einer aktuellen Studie, dass Fledermauskästen daher für die Erhaltung dieser bedrohten Art umso wichtiger sind.

Weiterlesen …

Eisbär Knut als Dermoplastik im Museum für Naturkunde in Berlin. | Steven Seet/IZW

Das medizinische Erbe von Eisbär Knut

Knut ist 2011 in einem Wassergraben des Berliner Zoos ertrunken. Der Eisbär, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, hatte zuvor an Krämpfen gelitten. Die endgültigen Ergebnisse über die Todesursache veröffentlichte jetzt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach extrem aufwendigen Untersuchungen: Knut litt an einer Enzephalitis, einer Entzündung des Gehirns – höchstwahrscheinlich verursacht durch eine Vireninfektion.

Weiterlesen …

Oryxantilope (Oryx gazella gazella) in der Kunene Region in Namibia. Foto: David Lehmann/IZW
Oryxantilope (Oryx gazella gazella) in der Kunene Region in Namibia. Foto: David Lehmann/IZW

Giftpflanzen retten das Leben der Oryxantilope

Wie überstehen Pflanzenfresser die extremen klimatischen Verhältnisse in der namibischen Wüste? In Dürrezeiten frisst der Springbock (Antidorcas marsupialis) alles was er an Pflanzen  finden kann, während die Oryxantilope (Oryx gazella gazella) größtenteils auf giftige Pflanzen ausweicht – und überlebt. Diese Entdeckung wurde jetzt im wissenschaftlichen Online-Journal PLOS ONE veröffentlicht.

Weiterlesen …

Panzernashorn | Foto: LeitnerR - fotolia.com.

Leben auf großem Fuß – Forscher entdecken weitverbreitete Fußkrankheiten bei Nashörnern

Der Einsatz hochauflösender Computertomographie und digitaler Röntgentechnik bei Nashörnern zeigt, dass Dickhäuter in menschlicher Obhut oftmals diverse Fußknochenerkrankungen haben. Mit diesem Wissen können die Haltungsbedingungen in Zoos verbessert werden.

Weiterlesen …

Eisbär in menschlicher Obhut. Foto: Zoo Wuppertal.

Forscher entdecken neue Retroviren bei Eisbär Knut und Panda Bao Bao

Endogene Retroviren (ERV) sind Viren, die sich einst in das Genom von Keimzellen ihres Wirts eingebaut haben. So konnten sie von da an von einer Generation an die nächste, über die Evolution hinweg an neu entstehende Arten vererbt werden. Solche von Retroviren abstammenden Sequenzen machen etwa acht Prozent des menschlichen Erbguts aus“, erläutert Professor Jens Mayer vom Institut für Humangenetik an der Universität des Saarlandes. Endogene Retroviren finden sich aber nicht nur bei Menschen, sondern auch bei anderen Säugetieren, wie zum Beispiel bei Pferden, Rindern, Affen, Koalabären – oder eben Eis- und Pandabären.

Weiterlesen …

Wildschweine im Berliner Forst. Foto: Milena Stillfried (IZW).

Wildtiererfassung neuen Stils:

In der Stadt lebende Wildtiere verschiedenster Arten stellen Bevölkerung und Behörden vor neue Herausforderungen. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung startet jetzt zwei beispielhafte Studien über Wildschweine und Igel in der Stadt. Alle Berliner sind aufgerufen, sich an der wissenschaftlichen Datenerhebung zu beteiligen und möglichst viele Wildtierbeobachtungen zu melden.

Weiterlesen …

Familie in Gambia. Foto: Felicia Webb.

Der demografische Wandel hält die menschliche Evolution nicht auf

In vielen Teilen der Welt leben die Menschen länger und haben weniger Kinder. Aber das ist nicht alles. In einer Studie über Menschen, die in ländlichen Gebieten Gambias leben, zeichnet sich ab, dass der moderne „demografische Wandel“ dazu führen kann, dass Frauen auch größer und schlanker werden. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Zusammenarbeit mit britischen, amerikanischen und gambischen Forschungseinrichtungen haben diese Entdeckung jetzt im wissenschaftlichen Fachjournal „Current Biology“  veröffentlicht.

Weiterlesen …

Der Pardelluchs ist die weltweit am stärksten bedrohte Katzenart. Foto: IZW.

Embryonen des Pardelluchses im Tiefkühler – ein Hoffnungsschimmer für die weltweit am stärksten bedrohte Katzenart

Ein bahnbrechendes Verfahren ermöglicht die Sicherung biologischen Materials von Iberischen Luchsweibchen. In Zukunft wird dieses Zellmaterial  für Zuchtprogramme und die Erhaltung der bedrohten Katzenart eine große Rolle spielen.

Weiterlesen …

Wallabys werden als Fötus geboren und reifen dann im Beutel der Mutter heran. Foto: Kathleen Röllig.

Früh übt sich – Kängurus klettern bereits in der Gebärmutter

Einem Forschungsteam aus Deutschland und Australien gelang erstmals die Ultraschall-Untersuchung der Trächtigkeit eines Kängurus. Die ForscherInnen entdeckten, dass wesentliche Unterschiede zur Trächtigkeit von Plazentatieren bestehen. Die Ultraschallaufnahmen zeigten, dass der Fötus seine Armmuskulatur bereits in der Gebärmutter
trainiert, indem er Kletterbewegungen ausführt. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in dem Wissenschaftsjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Weiterlesen …